Friedrichshafener Studenten begeisterten: Kommt nach Forschung jetzt Kampagne?

Großer Zuspruch für Studenten der Zeppelin University – Reaktionen auf Bundesstraßenausbau-Projekt

Bodenseekreis. Das Papier, mit dem die Studierenden der Friedrichshafener Zeppelin University aufzeigten wie sie sich professionelle Lobbyarbeit und eine Kampagne für den Ausbau der Bundesstraßen 30/31 vorstellen, ist ein Volltreffer. Noch haben sie keinen Auftrag. Menschen aus der Region haben sich aber mittlerweile bei den Studenten gemeldet und ermunterten die Studenten, das Projekt ganz praktisch anzupacken.

Pressefrühstück war Initialzündung

Die Studierenden des Seminars des Bundesstraßenausbau-Lobby-Projekts hatten am Dienstag bei einem Pressefrühstück den Medien das Ergebnis ihrer Forschungsarbeit sowie ihren Vorschlag für ein Kampagnenlogo präsentiert. Das folgende Medienecho bliebt nicht ohne Wirkung: Die Studierenden erhielten seitens der Menschen im Bodenseeraum spontan großen Zuspruch. Das berichtet der Student Eric Aufricht.

Menschen möchten eine Kampagne

Übers Internet und mit Anrufen würden sie ermuntert, nach ihrer Erhebung nun auch die Umsetzung des Kampagnenbüros zu realisieren, um das Thema des Ausbaus dauerhaft und überregional zu bewerben, teilten die Studenten mit. „Dieses Vertrauen freut uns sehr“, sagte Eric Aufricht, Student der Politik- und Verwaltungswissenschaften an der ZU. „Wir haben uns bisher darüber noch wenig Gedanken gemacht, aber wenn uns jemand beaufragt, würden wir nicht Nein sagen – wir sind ja in dem Thema drin und wurden von professionellen Lobbyisten und Kampagnenmanagern intensiv geschult.“

Praktischer Nutzen wissenschaftlicher Arbeit

Die Studierenden möchten ihre Arbeit teilen und haben ihr Abschlusspapier daher allen Interessenten, die sich mit dem Ausbau beschäftigen, zukommen lassen. „Es wäre schön, wenn aus der wissenschaftlichen Arbeit ein praktischer Nutzen für unseren Bodenseeraum“ entsteht. „Denn“, so Aufricht, „die Bundesstraße stinkt und nervt ganz Baden-Württemberg.“

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