Friedrichshafener Tognum-Kita heißt „MiniTu“ und ist voll belegt

Tognum-Kita 3D-InnenansichtFriedrichshafen. Sie ist die Erste in Friedrichshafen. Die Tognum-Kita ist die erste betriebliche Kindertagesstätte in Friedrichshafen. Der Antriebssystem- und Energieanlagenspezialist hat sie eröffnet. Der Invest betrug 5 Millionen Euro.

40 Betreuungsplätze

Alle 40 Krippen- und Kindergartenplätze sind bereits mit Mitarbeiterkinder belegt. Auf insgesamt 1.500 Quadratmeter kümmern sich 14 Betreuerinnen um die Kinder. Um der Einrichtung einen passenden Namen zu geben, war die Belegschaft gefragt. Aus über 700 eingereichten Vorschlägen entschied sich eine Kommission für „MiniTu“.

Familienfreundlicher Arbeitgeber

„Die hohe Nachfrage nach den Kita-Plätzen zeigt uns, dass sich unsere Investition von rund fünf Millionen Euro gelohnt hat“, sagte Jörg Schwitalla, Vorstand für Personal und Integrität, beim Pressegespräch in der neugeschaffenen Kindertagesstätte. „Wir wollen sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für zukünftige Fachkräfte ein attraktiver Arbeitgeber sein und dazu gehört heutzutage mehr denn je Familienfreundlichkeit. Wir haben uns für eine betriebseigene Kita entschieden, um auf die Bedürfnisse der bei uns beschäftigten Eltern eingehen zu können.“

Maximal an 10 Tagen geschlossen

Zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie tragen die flexiblen Öffnungszeiten von 7 Uhr bis 18 Uhr bei. „MiniTu“ ist an maximal zehn Tagen pro Jahr geschlossen und ist somit auch während der Ferienzeiten in Betrieb. Das pädagogische Konzept wurde zusammen mit dem Betreiber, der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., erarbeitet.

Erzieherin spricht englisch

Das ganzheitliche Konzept legt Wert darauf, die täglichen Abläufe wie sie in Familien gelebt werden, miteinzubeziehen. Eine Hauswirtschafterin bereitet zum Beispiel täglich frische Mahlzeiten zu. Die Mitarbeit der Kinder ist dabei ausdrücklich erwünscht. Die Kinder können im Garten spielen, ihre Kreativität beim Malen entfalten oder in der eigenen Werkstatt Technik erforschen und entdecken. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit zur zweisprachigen Erziehung, die der internationalen Ausrichtung des Unternehmens Rechnung trägt: Eine britische Erzieherin spricht mit den Kindern ausschließlich in ihrer Muttersprache. Ein Eltern-Kind-Büro bietet Müttern und Vätern die Möglichkeit, in der Eingewöhnungsphase sowie bei Krankheit für ihr Kind da zu sein.

 Kita ein Standort- und Wettbewerbsfaktor

„Mit der Kita ermöglichen wir Müttern und Vätern einen schnellen Wiedereinstieg. ‚MiniTu‘ ist für Tognum ein weiterer wichtiger Standort- und Wettbewerbsfaktor“, sagte Jörg Schwitalla abschließend. Am 8. Juni können alle Mitarbeiter und die interessierte Bevölkerung beim Tag der offenen Tür die neue Betreuungseinrichtung von 10.30 Uhr bis 16 Uhr besichtigen.

Foto: Tognum

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