Gefeuerter Konstanzer Chefarzt Müller-Esch zum Zweiten

Heute entscheidet der Konstanzer Gemeinderat vorsorglich über zweite Kündigung

Konstanz. Gerd Müller-Esch zum Zweiten! Heute soll der Konstanzer Stiftungsrat, der personell identisch mit dem Gemeinderat ist, die Kündigung des Chefarztes der Inneren Abteilung am Klinikum Konstanz, Müller Esch, erneut abnicken und wiederholen. Dieses Mal möchte die Krankenhausführung Müller-Esch „vorsorglich, erneut, ausserordentlich, fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen“.

 

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Anlass der erneuten Kündigung seien Äußerungen, die Müller-Esch beim Ausräumen seines Zimmers gegenüber ärztlichen Kollegen und Krankenhausmitarbeitern gemacht haben soll. Den nicht-öffentlichen Sitzungsunterlagen beigelegt ist auch eine Zitatensammlung. Da die Angelegenheit im Rat heute Nachmittag wieder hinter verschlossenen Türen beraten wird, bleiben die Äußerungen, die angeblich gemacht worden sein sollen, und emotionalen Reaktionen eines scheidenden Chefarztes weiter nicht-öffentlich. Hintergrund der zweiten Kündigung: Sollte die erste Kündigung, der der Rat bereits zugestimmt hat, nicht wirksam sein, soll der zweite Rausschmiss von Müller-Esch jetzt rechtmäßig sein. Gehen dürfte es dabei auch um eine mögliche Abfindung, auf die der ehemalige Chefarzt Anspruch erheben könnte. Der Stiftungsrat will die Kosten der Kündigung so niedrig wie möglich halten.

Foto: Thorsten Freyer PIXELIO www.pixelio.de

Dornröschen.nu hat dem Thema heute noch einmal einen Beitrag gewidmet.

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