Grill'n und Chill'n im „Kula“-Hinterhof

Noch ein Sommerfest trotz mieser Wetterprognose – Klasse Konzerte notfalls indoor und Eintritt frei

Konstanz. Raus aus dem Keller! Uns zieht es zum feiern an das Tageslicht. Das vermeldet der Kula. Der Meteo sagt allerdings eher trübes, nasses Aprilwetter mit Temperaturen von höchstens 18 Grad voraus. Ein paar Gigs stehen auf dem Programm, das notfalls nach innen verlegt wird. Der Eintritt ist frei.

Grill’n und Chill’n im Backyard

Rund um unser Cherisy Gebäude gibt es – so war es geplant – kühle Drinks und heiße Musik. Gefeiert wird der Sommer beim Kula Sommerfest. Welcher Sommer, mag sich freilich inzwischen so mancher Kula-Fan fragen. Trotzdem, im Kula Backyard heisst es voraussichtlich Grill’n und Chill’n neben einer kleinen Bühne mit feiner akustischen Musik zweier junger Künstler. Zur später Stunde geht es dann sowieso wieder zurück in den Club mit der heißesten „speedpolkapunk“ Band dieses Sommers.

Bühne frei für Jane Walton

Ab 22Uhr spielt im Club Jane Walton. „Treten Sie näher meine Damen und Herren und seien Sie dabei, wenn der Vorhang zum Faszinierend, surrealen Mikrokosmos der Jane Walton fällt“, heißt es vorab. Tragisch, komisch und verstörend zu gleich, so wie der Sound und die Shows des unverwechselbaren Sextetts wird das ganze Konzert. Die Bühne werde zur Manege, auf der die sechs aus der ganzen Welt zusammengewürfelten Freaks, die ihre krude Mischung verschiedenster Musikstile selbst als „speedrumpelpolkacountrytrashcircuspunkmusique“ bezeichnen, es schaffen, ihr Publikum zu irritieren, zu begeistern und mitzureissen. Eine Mischung aus Gogol Bordello, Bonaparte und World Inferno Frienship Society; irgendwo dazwischen sind Jane Walton anzusiedeln. Klingt viel versprechend? Ist es auch.

httpv://www.youtube.com/watch?v=R5RLTSye88A

Die Musiker und Musikerinnen haben einen internationalen Backround, von Kalifornien über die Schweiz bis hin nach Vietnam reichen ihre Wurzeln und dennoch oder gerade deshalb bezeichnen sich selbst eher als Familie, als dass sie sich den Strukturen einer klassischen Band einordnen ließen. Denn hier ist trotz ihrer Verrücktheit eine Menge an organisatorischem Talent sowie Disziplin gefragt, ohne die dieses Projekt; dass es nun seit 2004 gibt und seinen Hauptsitz in Berlin hat, nicht bestehen könnte.

Sound of About Schmitt

Ab 19 Uhr ist im Kula-Backyard About Schmitt zu Gast. „Herr Schmitt“ verbindet sein „eigenwilliges Songwriting“ mit einer ordentlichen Portion „straightem Rock“, kündigt der Kula an. Angereichert mit dem druckvollen Riffing der Crossover Vergangenheit, ist sein Sound verspielter und energiegeladener als manch anderer des Popgenres. „Energiegeladener PowerPop, der vor allem live in die Beine und die Seele geht“, schreib ein Kritiker. Seit Winter/Frühjahr 2011 tourt Schmitt mit seiner außergewöhnlichen Live-Band „Palm Court Music“ durch die Landen. u

httpv://www.youtube.com/watch?v=5GMTnMZkDy0

Beginn des Festes ist ab 17 Uhr.

Foto: Kula

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