Großeinsatz für die Konstanzer Feuerwehr in Nacht zum Dienstag

Feuerwehr rettet Hausbewohner mit Leitern – 24 Personen vom Maltester Hilfsdienst betreut

Konstanz. In der Nacht zum Dienstag hat es in Wollmatingen gebrannt. Betroffen waren zwei Wohngebäude in der Fürstenbergstraße. Mehrere Bewohner waren in ihren Wohnungen eingesperrt. Die Konstanzer Feuerwehr musste sie über Leitern aus ihren Wohnungen retten. Verletzt worden sind nach Angaben der Feuerwehr drei Menschen. Etwa 20  Personen, die ihre Wohnungen verlassen mussten, wurden am Brandort vom Maltester Hilfsdienst betreut. Das Feuer war im Kellergeschoss ausgebrochen.

Treppenhäuser verraucht – Fluchtwege versperrt

Am frühen Dienstagmorgen gegen 0:30 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehrwehr Konstanz ein. Als die Feuerwehr in der Fürstenbergstraße eintraf, brannte der Keller. Flammen schlugen zu diesem Zeitpunkt bereits in das Treppenhaus über und die Treppenhäuser der Gebäude 30 und 32 waren massiv verraucht. Der Fluchtweg für die Bewohner war versperrt.

Hausbewohner über Leitern gerettet

Parallel zu den Löscharbeiten begann die Feuerwehr mit der Menschenrettung. Nach kurzer Lageburteillung löste Einsatzleiter Dieter Quintus auch Alarm für die Feuerwehren Petershausen und Altstadt aus. Auf der Rückseite des Gebäudekomplexes rette die Feuerwehr über die Drehleiter sowie über Schiebe- und Steckleiten mehr als 20 Hausbewohner von den Balkonen ihrer Wohnungen.

Hausbewohner am Brandort in Bus betreut

Der Sanitätsdienst war mit starken Kräften der Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes zur Versorgung der geretteten Personen vor Ort. Die Feuerwehr übergab den Sanitätern 24 Personen. Drei Personen sind nach Angaben der Feuerwehr zur weiteren Behandlung in das Konstanzer Krankenhaus gebracht worden. 20 Bewohner mussten laut Feuerwehr in Wollmatingen betreut werden. Ein Bus der Stadtwerke Konstanz sei bereit gestellt worden, in dem sich die Bewohner zunächst aufhalten konnten.

Zwei Wohngebäude nicht bewohnbar

Von der Balkonseite aus öffnete die Feuerwehr Türen, um die Wohnungen abzusuchen. Um die Treppenhäuser wieder schnell rauchfrei zu bekommen wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes ein elektrisch betriebener Hochleistungslüfter eingesetzt. Die Treppenhäuser der betroffenen Gebäude sind aber stark verrußt. Die Türen im Kellerbereich standen zum Brandzeitpunkt offen. Deswegen konnte sich der Rauch in den Gebäuden ausbreiten. Auch einige Wohnungen sind beschädigt. Beide Häuser sind derzeit nicht bewohnbar.

Große Hitzeentwicklung im Keller

Die Löscharbeiten im Keller waren durch die starke Hitzeentwicklung schwierig. Weiter wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zum Absuchen der stark verrauchten Treppenhäuser nach möglichen verletzten Personen eingesetzt. Zum Einsatz kam auch eine Wärmebildkamera zur Suche nach Personen und um versteckte Glutnester aufzuspüren.

Brandursache noch nicht ermittelt

Über die Höhe des Sachschadens kann die Polizei derzeit noch keine Angaben machen. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.Insgesamt waren die Feuerwehr mit rund 70 Einsätzkräften, der Rettungsdienst mit 30 Rettungskräften, ein Notfallseelsorger und die Polizei mit neun Beamten im Einsatz. Die Unterbringung der obdachlosen Bewohner werde vom Bürgerbüro der Stadt Konstanz organisiert. Vorerst sind sie laut Polizei in einem Hotel untergebracht worden, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit.  Die Fürstenbergstraße war in der Nacht über den gesamten Zeitraum des Einsatzes voll gesperrt.

Quelle: Feuerwehr Konstanz

Hier geht es zu einem Bericht auf dem Blog dornröschen.nu.

 

 

 

 

 

 

Ein Kommentar to “Großeinsatz für die Konstanzer Feuerwehr in Nacht zum Dienstag”

  1. Franz Sauerstein
    27. September 2011 at 13:52 #

    Sehr gute Leistung, geehrte Feuerwehr! Vollen Respekt!

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