Grüne Bundestagsabgeordnete über Grenzen des Wachstums

Grüne laden zur Diskussion mit Kerstin Andreae über die Grenzen der Wachstumspolitik ein

Konstanz. Unter dem Titel „Gut leben, statt viel haben – Grenzen der Wachstumspolitik“ stellt die grüne Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae am Montag, 12. März, die Ergebnisse der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Bundestags vor. Sie kommt auf Einladung des Kreisverbands von Bündnis90/Die Grünen nach Konstanz.

Grenzen des Wachstums

Brauchen wir eine andere Form des Wirtschaftens? Ist Wachstum als Ziel vom Wirtschaften noch zeitgemäß? Gerade die Wirtschafts- und Finanzkrise habe gezeigt, dass das Zusammenspiel von Wirtschaftswachstum, sozialem Fortschritt und dem Erhalt der biologischen Vielfalt in der bisherigen Form hinterfragt werden müsse. Zu diesem und anderen wirtschaftspolitischen Problemen spricht am kommenden Montag, den 12. März, ab 19.30 Uhr Kerstin Andreae in der Industrie- und Handelskammer Konstanz (Schützenstr. 8, R 3 Erdgeschoss).

Referentin Mitglied der Enquete-Kommission

Kerstin Andreae ist seit 2002 Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Freiburg und Mitglied der Bundestags-Enquete „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“. Aufgabe der Enquete-Kommission ist es, gemeinsam mit Sachkundigen die Transformation zu einem ressourcenleichten und CO2-armen Wirtschaften zu diskutieren und Handlungsempfehlungen für einen wirtschaftlichen Wandel zu geben.

2 Kommentare to “Grüne Bundestagsabgeordnete über Grenzen des Wachstums”

  1. Stefan Wehmeier
    8. März 2012 at 04:21 #

    Keine sinnfreie politische Ideologie kann die “Finanzkrise” (korrekt: beginnende globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes) auch nur ansatzweise verstehen und keine wie auch immer geartete Finanz- oder Wirtschaftspolitik kann sie beenden.

    Hat überhaupt jemand “Schuld” an der gegenwärtigen Situation?

    Nein.

    Denn alle heute “Verantwortlichen”, deren gesamte Gedanken- und Vorstellungswelt, sofern es um das menschliche Zusammenleben im weitesten Sinne geht, sich aufgrund einer bis heute bestehenden Programmierung des kollektiv Unbewussten voll und ganz auf das zivilisatorische Mittelalter (Zinsgeld-Ökonomie) beschränkt, können aus ihrer jeweiligen “gesellschaftlichen Position” heraus gar nicht wissen, was sie tun. Noch viel weniger können sie auch nur erahnen, was konkret unternommen werden muss, um die Marktwirtschaft vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus zu befreien und damit die uralte Soziale Frage zu lösen:

    http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html

  2. Fafnir
    8. März 2012 at 06:32 #

    Wenn Regierungen jahrzehntelang Schulden machen, um ihre Wähler zu beschwichtigen und um all die schönen sozialen Wohltaten und verrückten Subventionen zu bezahlen, ist doch klar, wer Schuld hat. Diese Schulden und Zinsen fliegen uns nämlich jetzt um die Ohren und nicht, wie hinterhältig geplant, der nächsten Generation.

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