Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Die Woche startet vielversprechend. Wenn der Meteo Recht hat, könnte sich der Hochnebel heute verziehen. Wären tolle Aussichten.

Heute Morgen blicken wir auf ein rundum nettes Wochenende zurück. Sagen wir es so: Es enthielt auch kulinarisch einige Highlights, die allerdings schon sehr herbstlich anmuteten. Noch reichte es für Kaffee und Kuchen in der Sonne. Wildgerichte deuten allerdings schon sehr darauf hin, dass es das mit dem Spätsommer jetzt endgültig gewesen ist. Besonders beunruhigend waren aber Gespräche über Zugvögel. Die ersten seien bereits verfrüht von Norden her eingetroffen – und unsere Piepmatze machten sich angeblich früher als sonst auf nach Süden. Ein harter langer Winter stehe uns bevor. Normalerweise lassen wir uns von solchen Berichten nicht sehr beeindrucken. Der Mann hatte leider aber schon im vergangenen Jahr Recht. Am Rande erwähnen möchten wir außerdem, dass am Kreuzlinger Hafen am Sonntag ein Maronimann seine heißen Kastanien feil geboten hat.

Wer männlich sein sollte und sich austauschen möchte, könnte das am kommenden Mittwoch in Konstanz beim Deutschen Druiden-Orden e.V. tun. Eingeladen sind interessierte Herren, die in gehobener und freundschaftlicher Atmosphäre geistige und humanistische Themen diskutieren möchten und an den Fragen unserer Zeit interessiert sind. Der Orden will sich selbst und die Loge „Imperia“ zu Konstanz vorstellen. Wer mehr wissen oder am Mittwochabend ins Barbarossa kommen will, muss sich zwingend voranmelden bei jakob.bredel@yahoo.de. Außerdem gibt es eine Website www.druiden-orden.de. Neugierig wären wir schon, allerdings nicht männlich.

Ein besserer Ort ist auch deshalb das Konstanzer Stadttheater, wo in dieser Spielzeit der Kampf der Geschlechter ausgetragen wird. Beim Theaterfest am Samstag ausgefallen ist leider die Kostümversteigerung. „Wir brauchen alle Kostüme selbst“, hatte Intendant Christoph Nix berichtet und auf die finanzielle Lage des Theaters und der Stadt angespielt. Dafür gab es aber Requisiten zu ersteigern. Untern Hammer kamen ein übergroßes Cocktailglas, eine stattliche künstliche Sonnenblume, der Rotkreuzsack aus Mutter Courage und ihre Kinder oder auch ein Backstein. Nebenbei fragten wir schon einmal nach, was mit den vier Zuchtkarpfen passieren solle, wenn der letzte Vorhang für „Woyzeck“ fällt. Kommen auch sie dann unter den Hammer? Werden sie vom Ensemble aufgegessen? Theatersprecherin Martina Kraus konnte sich Letzteres auf gar keinen Fall vorstellen.

Kurz müssen wir heute Morgen noch einmal ins Überlinger Dorf schauen. Mittlerweile hat sich eine Zeugin gemeldet, die in der vergangenen Woche beobachtet hatte wie sich die Ortspolizei des ruhenden Verkehrs annahm. Sie sagte, sie möchte da in nichts hineingeraten. Ihrer Meinung sei es aber verboten, in falscher Richtung zu parken. Wer also gegenüber der Metzgerei Zugmantel auf der anderen Straßenseite mit der Schnauze des Autos in Richtung Aufkircher Tor steht, sollte vielleicht trotz eines Parkzettels nicht mit Worten werfen, solange er selbst im Auto oder gar Glashaus sitzt. Damit möchten wir das Thema verbotswidriges Parken nun aber endgültig beenden.

So langsam kommen wir heute Morgen auch schon zum Schluss. Nachher könnten wir noch kurz ein paar Facebookfreunden zum Geburtstag gratulieren. Dass sie in dieser Woche Geburtstag haben, hat Facebook verlässlich gemeldet. Einer soll aber angeblich 105 Jahre alt werden. Das hat uns ein bisschen überrascht.Vermutlich hat er, als er sein Facebookprofil erstellte, auch nur einen Tippfehler beim Geburtsdatum gemacht. Software und Computer denken nicht mit. Wieder einmal wäre der Beweis erbracht.

Kommen Sie gut in die neue Woche!

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