Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute starten wir in eine sonnige Woche. Jeden Tag dürfen wir uns wieder ein bisschen mehr auf und über frühlingshaftes Wetter mit angenehmen Temperaturen freuen. Dem Espresso im Freien steht also nicht mehr viel im Weg.

Apropos Frühling. Heute Nacht, also in der vom Sonntag auf Montag, hat um 21 Minuten nach Mitternacht aus astronomischer Sicht der Frühling begonnen. Zu dieser Zeit überquerte die Sonne den Himmelsäquator nach Norden. Seither sind auf der Nordhalbkugel die Tage wieder länger als die Nächte. Das lässt uns doch hoffen.

Eine Frage, die uns in dieser Woche umtreibt, heißt: Wie geht die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27. März aus? Wer mag, kann seine persönliche Wahlprognose für den 27. März bei zeit.de abgeben. Alle, die beim Voting mitmachen, können ihren Wahltipp auch gleich noch auf ihrem jeweiligen Profil bei Twitter oder Facebook veröffentlichen. Wir haben auch mal abgestimmt, ist doch klar. Am Wochenende sahen die Teilnehmer übrigens die CDU bei knapp 33 Prozent, die SPD bei 25, die Grünen bei 21, die Linke bei 7,5, die FDP bei knapp 7 und Sonstige bei 6,3 Prozent. Das war aber nur ein Zwischenstand und ist auf gar keinen Fall auch nur annähernd repräsentativ. So twitterte zum Beispiel auch die Landtagskandidatin der Piratenpartei am Wochenende ihre Prognose. Sonstige kämen bei ihr auf 14.7 Prozent.

Probe wählen dürfen aber nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche. An der Jugendwahl U 18 in Baden-Württemberg hatten bis zum Wochenende rund 30.000 Stimmberechtigte bei ihre Stimme abgegeben. Wahlsieger der Jugendwahl U18 war mit 34 Prozent die Partei Bündnis 90/Die Grünen. Die weiteren Stimmen gingen an: SPD mit 23 Prozent gefolgt von der CDU mit 17,2 Prozent und den Piraten mit 8,7 Prozent. Nach dem Wählerwillen der Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg würde demnach eine Regierung aus Grüne und SPD in Zukunft das Land regieren. FDP und Linke hätten den Einzug in den Landtag nicht geschafft. Auch die NPD kam bei Jugendlichen nicht in den Landtag, aber der NPD-Stimmenanteil von 3,9 Prozent zeigt auch deutlich, dass das Thema Rechtsextremismus nicht vernachlässigt werden dürfe. Das teilte der Landesjugendring mit.

Zu unserem Start in die Woche mit viel Frühling, Sonne und Politik passt heute Morgen auch gleich noch eine weitere Nachricht. Wissen Sie vielleicht ohne zu googeln, wer das Atomkraft-Nein-Danke-Logo mit der lächelnden roten Sonne erfunden hat, das zum Symbol der Anti-Atomkraft-Bewegung geworden ist? Wir verraten es Ihnen. Es war die Studentin Anna Lund. Vor 36 Jahren, an einem Frühlingstag 1975, malte sie die Sonne mit Wachsmalstiften auf ein Stück Papier. Dazu schrieb sie „Neh Tak“ – „Nein Danke“.

Kommen Sie gut durch den Montag!

 

 

 

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