Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute erwartet uns wieder ein recht sonniger Tag. Es ist der Tag zwei nach der Abwahl von Ministerpräsident Stefan Mappus und der CDU. Wir möchten deshalb den Morgen nutzen, um über moderne Zeiten zu sprechen.

Gestern haben wir uns aus aktuellem Anlass die Printausgabe der Stuttgarter Zeitung am Kiosk gegönnt. Auf der Seite zwei haben wir uns spontan einen Überblick darüber verschafft, welche Gruppen den Grünen mutmaßlich zu ihrem Wahlsieg in Baden-Württemberg verholfen haben.

Sollten Sie zum Beispiel nicht der Altersgruppe der ab 60-jährigen Wähler angehören, einen Hochschulabschluss haben, in einer Stadt mit 100.000 Einwohnern oder mehr leben, Beamte oder Selbständiger sein, ist die Gefahr besonders groß, dass Sie am vergangenen Sonntag Grün gewählt haben könnten. Sogar mehr Selbständige haben den Grünen ihre Stimme gegeben als FDP. Ganz bitter für die älteren Volksparteien: Nur bei den über 60-Jährigen lagen die CDU und die SPD noch vor den Grünen. Diese  Angaben haben wir ausnahmsweise nicht frei erfunden – sie basieren auf Erkenntnisse der Forschungsgruppe Wahlen, wenn wir den Beitrag in der Printausgabe der  Stuttgarter Zeitung richtig in Erinnerung haben.

Thomas Rudolf von der Universität St. Gallen hat gestern in Zürich eine Studie zur Internetnutzung präsentiert. Die Studie beinhaltet auch Aussagen darüber wie Facebook-Nutzer mit dem Anklickern des „Gefällt-mir“-Buttons sozusagen Kaufempfehlungen an ihr soziales Umfeld aussprechen. Ein heißer Tipp sind anscheinend auch witzige Werbespots auf Youtube. Über Empfehlungen auf den sozialen Netzwerken werden sie schnell – sozusagen viral verbreitet – und einem großen Publikum bekannt. Sie sind somit besonders werbewirksam. Darüber berichtete der Tagesanzeiger. Da passte es gut, dass auch unser Medienberater Kai von Twistern seit dieser Woche Imagevideos in seinem Portfolio hat.

Beim Surfen sind wir gestern auch noch auf einen Beitrag über den Internet Explorer 9, Firefox 4 und Chrome gestoßen. Die neue Browser-Generation mache Schluss mit „Schnickschnack“ und setze auf Tempo und Surfkomfort. Das berichtete ebenfalls der Tagesanzeiger. So wie es aussieht, besteht wieder einmal Handlungsbedarf.

Auch wenn unsere Kolumne heute droht schier zu Schweiz lastig zu werden, möchten wir es dennoch nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass auch in der Schweiz das Thema Atomausstieg ernsthaft diskutiert wird. Mehr dazu gab es gestern in den Online-Ausgaben mehrere Schweizer Zeitungen sowie zum Beispiel auch auf der Website des Schweizer Fernsehens zu lesen. Aufgrund der Nähe des Bodensees zu Beznau und Leibstadt dürfte diese Nachricht besonders all diejenigen interessieren, die am Sonntag die Atomkraft in Baden-Württemberg gerade abgewählt haben.

Das Allerletzte: Mitteilen möchten wir ansonsten noch, dass der gemeinnützige Verein „ZF hilft“ spendet 100.000 Euro für die Leidtragenden der Naturkatastrophe in Japan. Der Empfänger der Spende, die Hilfsorganisation „Help“, verwendet das Geld nach Informationen der ZF zum Kauf von Nothilfe- und Lebensmittelpaketen. Diese sollen an rund 1.700 Haushalte in der Krisenregion rund um die zerstörte Hafenstadt Sendai in der Präfektur Miyagi verteilt werden.

Kommen Sie gut durch den Dienstag!

 

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.