Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute ist Vorsicht geboten. Sie wissen schon, Scherzalarm am 1. April. Im Luftraum über Konstanz droht zudem Gefahr durch hoch fliegende Besen.

Dells Marketingchef Andy Lark soll gesagt haben, dass das iPad für Unternehmen nicht geeignet sei, weil die geschlossene Welt selbst einfachste Dinge kompliziert machen würde. Apple sei für alle großartig, die viel Geld hätten und auf einer Insel lebten. Das haben wir im Tagesspiegel gelesen.

Medienberater Kai von Twistern hängt trotzdem sehr an seinem iPad2. Leider konnte er ohne USB-Anschluss aber weder den UMTS Stick mit der Flatrate nutzen noch einen kleinen Demofilm abspielen. Denn leider gibt es auf dem iPad auch keinen Flash Player. So gesehen spricht doch manches dafür, sich für einen Tabloid Computer mit Windows 7 oder Android zu entscheiden. Ein Freund sagte, am besten aber noch ein paar Monate warten.

Für Erwachsene, die am Burnout-Syndrom leiden, gründet sich in Überlingen eine neue Selbsthilfegruppe. Burnout ist ein Zustand der körperlichen und/oder emotionalen sowie geistigen Erschöpfung. Meist ist berufliche Überlastung die Ursache.

Der Job löst Stress aus, der nicht bewältigt werden kann. Betroffene können sich auch in Ruhephasen nicht mehr erholen und verlieren die Freude an sozialen Kontakten.  So wie es aussieht, sind wir nicht akut gefährdet – trotz der Doppelbelastung durch besser bezahlte PR-Arbeit und das Schreiben fürs Blog. Die Freude an sozialen Kontakten ist uns noch nicht abhanden gekommen, weshalb wir auch heute Morgen wieder fröhlich mit Ihnen plaudern.

Widmen müssen wir uns ansonsten noch einem leisen Abschied. Der nicht mehr wiedergewählte SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Zeller kündigte gestern an, dass er sein Wahlkreisbüro in Friedrichshafen schließen werde. Er mailte: „Ich danke Ihnen allen für die kritische Begleitung meiner Arbeit als Landtagsabgeordneter in den letzten 23 Jahren, die nun nach meiner sehr knapp verpassten Wiederwahl in den Landtag ein Ende findet.“

In der letzten Legislaturperiode habe er den Medien rund 500 Pressemeldungen zukommen lassen und die Redaktionen teilweise, das sei ihm bewusst, überstrapaziert. Die Quote der Veröffentlichungen lag immerhin bei fast 100 Prozent. Dafür hat sich Norbert Zeller jetzt bedankt.

Einen kleinen Abschied von einer Gewohnheit hat es auch bei uns gegeben. Nach Jahrzehnten haben wir unsere Lieblingszeitung aus München abbestellt und uns entschlossen, ab sofort zum Frühstück nur noch online zu lesen. Ob es mit der Entwöhnung vom Dead Wood Medium klappt, wissen wir noch nicht.

Vorgestern kippte schon einmal die Milchkaffeetasse direkt neben dem Notebook um und der Inhalt ergoss sich über alle Papierunterlagen, die gerade auf dem Schreibtisch lagen. Wir wollen aber nicht jammern – wir haben uns ja selbst fürs Lesen im Web entschieden.

Starten Sie gut ins Wochenende!

 

2 Kommentare to “Guten Morgen Bodensee!”

  1. seerheiner
    1. April 2011 at 10:33 #

    WIR finden es schade, Frau Kässer, dass Sie sich im „Guten Morgen“ selbst outen mit dem Aprilscherz, da verlieren die Besen als Meldung noch mehr an Gewicht…

  2. Nespo
    7. April 2011 at 15:41 #

    Hallo, das das iPad (mobile Apple Geräte) kein flash kann, beweist nur wer mit dem neuen Web 2.0 standards geht und wer nicht. Alle großen Konzerne werden in Zukunft Ihre Webseiten den neuen Standards anpassen und dazu gehört der performance fresser Flash auf keinen Fall. HTML5/iWebkit und CSS3 sind die neuen Schlagworte im Bereich Web 2.0.
    Das kein USB Port am iPad vorhanden ist, hat auch seinen guten Grund! Zum einen will sich Apple abheben von der Masse und sicherlich auch eine Art „Insel“ schaffen aber genau aus diesem grund funktionieren und laufen und laufen diese Apple mobile Systeme auch so gut! es kann kein Virus über externe USB devices eingeschleust werden. Datenaustausch kann über WLAN und oder per Connector Kabel erfolgen. Wer braucht USB am iPad? Wer UMTS nutzen will sollte die UMTS Variante vom iPad kaufen, dort kann man seine SIM Karte einstecken (evtl. gegen micro SIM tauschen) und surfen. Auch hierfür wird kein USB benötigt. Wer zusätzlich glücklicher Eigentümer eines iPhone 4 mit IOS 4.3 ist, kann ein iPAD1/2 ohne UMTS über die private HotSpot Funktion des iPhone 4 nutzen. Also iPhone 4 in der Tasche mit angeschaltetem private HotSpot und schön mit dem iPad 1 oder 2 in der Welt surfen!

    Android und oder W7 Pads/Tablets sind wie jeder andere Rechner Viren anfällig und langsam. Hinzu kommt das W7 auch nicht wirklich ein „PAD/Tablet“ OS ist und eine komplette MutliTouch Bedienung eher kompliziert und anstrengend ist.

    Gruß
    Nespo

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