Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute morgen starten wir überstürzt in den Tag. Im Kalender steht zum Beispiel am Vormittag die Pressekonferenz zur Ausstellung „Ewige Steine“, die am Freitag öffnet und die Ausstellungsbesucher mit zurück ins mittelalterliche Konstanz nimmt. Ansonsten haben wir noch Nachrichtliches, Kurioses und Persönliches zu vermelden. 

Fangen wir mit dem Nachrichtenblock und lokalen Nachrichten vom Konstanzer Seerhein an. Das 100-Betten-Hotel, das dort entstehen soll, will die Konstanzerin Gabriela Ganter betreiben. Gäste kennen sie bereits vom Hotel „Mohren“ auf der Reichenau.

Die Bodensee-Therme in Überlingen hat rechtzeitig vor dem Start in die Osterferien ihren Beauty- und Massagebereich erweitert. Wer sich verwöhnen lassen möchte, ist im von Tageslicht durchfluteten Spa-Bereich genau richtig.

Eher kurios. Das Theater interviewt heute Abend Lieblingskellner. Wer Zerstreuung sucht, könnte deswegen in der Spiegelhalle vorbei schauen. Dort setzten die Theatermitarbeiter ihre Reihe „Zur Person“ fort. Um 20 Uhr laden die Moderatoren Kerstin Daiber und Thomas Spieckermann ihre Konstanzer Kellner zum Gespräch, und ab 21 Uhr tritt die Band „Sounds for Amie“ auf. Sie macht irische Folkmusik. Der Eintritt ist frei.

Um Zerstreuung geht es außer im richtigen Leben auch in den Social Media. Die Szene kommt aktuell in Berlin zur „re:publica 11“ zusammen. Seit gestern diskutieren die Blogger dort drei Tage lang über die Zukunft des Internets. Die sozialen Medien hätten ihren avantgardistischen Charme inzwischen verloren und seien längst fester Bestandteil des Mainstreams geworden, schreibt anlässlich des Treffens das Medienmagazin Meedia.

Dazu passt die Nachricht, dass halb Deutschland mittlerweile Mitglied in Internet-Netzwerken wie Facebook oder SchülerVZ ist. Die Zahl der Mitglieder stieg seit 2010 um zehn Millionen auf jetzt 40 Millionen. Das teilte, wie Medien berichteten, der Branchenverband Bitkom in Berlin mit.

Ebenfalls zum Thema passend rief gestern bei uns ein Meinungsforschungsinstitut an und wollte wissen, welche Fernsehprogramme wir schauen, ob wir eine Tageszeitung abonniert haben, wo wir uns über Regionales informieren und ob wir Blogs lesen.

Kurios ist, dass uns die Deutsche Rentenversicherung angeschrieben hat und um die Klärung des Versicherungskontos gebeten hat. Die Rentenversicherung teilt den sogenannten Versicherungsverlauf mit. Aufgelistet sind Zeitabschnitte und Beträge.

Bloß, wie bitte soll ein normaler Mensch das prüfen?

Schul- und Hochschulausbildung sind vermerkt. Ansonsten hatten wir leider die Unterlagen aus den letzten Jahrzehnten nicht zur Hand, um all das zu prüfen. Wir haben den Packen in unserem Ordner „private Bürokratie“ abgeheftet. Eigentlich hätten wir ein unterschriebenes Blatt zurück schicken sollen, in dem steht, dass wir den Versicherungsverlauf geprüft hätten und er vollständig und richtig sei. Leider ist unser 20-köpfige Verwaltungs- und Auskunftsabteilung aber gerade in Urlaub.

Das Allerletzte: Die Onlineüberweisungen beim Onlinebanking  klappen nach der Umstellung von der TAN Liste auf SMS TAN wieder. Gestern kam der angekündigte Brief  der Sparkasse Bodensee mit dem persönlichen Registrierungscode, den wir aber lieber hier nicht veröffentlichen möchten. Die Anmeldung klappte und der nötige Freischaltcode kam per SMS. Wir haben alles gecheckt. Jetzt ist also alles gut.

Sofort haben wir begeistert einem Bekannten davon erzählt. Er war irritiert und sagte, er habe doch seine TAN Liste. Hinweise auf dem Bildschirm klicke er immer weg. So fing es bei uns auch an. Wir haben ihm in diesem Fall also dringend zum Weiterlesen geraten.

Kommen Sie gut durch den Donnerstag!

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