Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Wir starten in eine sommerliche Woche mit einem superlangen Wochenende. Angesagt sind Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad. So wie es aussieht steht dem Ostereiersuchen draußen, in Gärten und in der Natur, nichts entgegen. Ansonsten begrüßen wir Sie heute Morgen mit einer Wirtschaftsnachricht und zwei Geschichten aus dem Web.

Die Firma Edeka Baur wird nach Friedrichshafen kommen. Am Donnerstag, 21. April, ist der Marktkauf am Romanshorner Platz zum letzten Mal offen. Der Standort ist mitten in der Stadt ziemlich ideal. Der Markt liegt zentral nahe des Landungsplatzes der Fähre Romanshorn, des Hafenbahnhofs und Parkplätze gibt es auch. In Konstanz präsentiert Edeka Baur am 14. Mai Roger Chapman, der auf der GEWA, der grenzüberschreitenden Messe am Bodensee, ein Konzert im Veranstaltunsgzelt gibt. Bei der GEWA zählt der Konstanzer Kaufmann Jürgen Baur zu den großen Machern.

Wer Erfolg haben möchte, braucht Werbung. Die besten Werbespots breiten sich im Internet so rasend schnell aus wie ein Schilfbrand auf der Reichenau. Einer der meistgeteilten Clip seit Bestehen der Seite Viral Video Chartstammt ist der Spot „The Force““. Volkswagen nach Meinung der Nutzer sozusagen einen Volltreffer gelandet. Mehr als eine Million Mal ist die Werbung über Facebook, Twitter und in Blogs verlinkt und verbeitet worden. Auf Youtube haben ihn sogar schon mehr als 37 Millionen Menschen (37,287,990 views all time) angeklickt. Sendezeit oder teure Anzeigenseiten musste Volkswagen nicht kaufen.

Trotzdem finden wir nicht alles gut, was in den Sozialen Medien so passiert. Über ständige Statusupdates können sich Nutzer von Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken praktisch non-stop über die Aktivitäten ihrer Freunde informieren. Das ist aber nicht nur von Vorteil: Für immer mehr User sei das ein Grund dafür sein, dass sie Angst haben, Dinge zu verpassen. Das glauben Verhaltensforscher. Für das Phänomen gibt es bereits einen passenden englischen Namen: Die Abkürzung FOMO steht für „fear of missing out“ – die Angst etwas zu verpassen.

Letzte Woche hat uns ein Freund einen Link zu Mentionmap geschickt. Wer das Tool nutzt und seinen Twittername eingibt, kann sehen mit wem er am meisten Kontakt via Twitter hat und mit wem der jeweilige User seinerseits Kontakt hat. Angezeigt werden auch die #Toptweets. Die Frage lautet: Ist das jetzt Transparenz oder doch eher datenschutzmäßig bedenklich?

Kommen Sie gut durch den Montag!

 

 

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.