Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute ist Gummistiefel-Wetter. Die gute Nachricht ist, dass es nur regnet.  Wetterprognosen über die sinkende Schneefallgrenze können wir am Bodensee noch lässig ignorieren.

Gestern Abend haben wir zum ersten Mal bei der Deutsch-Schweizerischen Marketing-Runde in der Seeburg vorbei geschaut. Es ging um PR. Dazu gelernt haben wir streng genommen erwartungsgemäß nichts Wesentliches. Beim nächsten Mal stehen dann aber Social Media auf dem Programm. Sagen wir es so, wir haben in der Runde ein paar sehr nette, interessante Gespräche geführt. Und Thomas Hutters Ausführungen über Social Media möchten wir auf gar keinen Fall verpassen. Also sind wir beim nächsten Mal wieder dabei. Vielen Dank für die Einladung.

Oberbürgermeister kommen und gehen.“ Das sagte der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank gestern bei der Pressekonferenz zum Thema „die Gäubahn auf dem Abstellgleis“. Wir sind geneigt zu ergänzen, die Oberbürgermeister kommen und gehen, und die Gäubahn bleibt – wie seit 1946 – eingleisig. Der Beitrag über das Abhängen des Bodensees vom Bahnnetz war gestern übrigens der am meisten gelesene auf See-Online.

Wie lange Horst Frank noch zu bleiben gedenkt, will er Mitte des Monats kund tun. Wir haben da einen ziemlich heißen Tipp bekommen, wann und wo er sich erklären könnte. Der OB hat nicht direkt dementiert.

Auch Ministerpräsidenten kommen und gehen und manchmal gehen die abgewählten sogar nach Südamerika. Es ist ja so: Der vom damaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus ausgehandelte „EnBW-Deal“ war verfassungswidrig. Das ist jetzt raus.

Das Land Baden-Württemberg hat 4,7 Milliarden Euro für die EnBW ausgegeben. Wir fragen uns heute Morgen spontan, wie viele Gäubahnen hätten wir mit diesem Geld bezahlen können? Die nötigen 162 Millionen Euro zum Ausbau der Bahnverbindung zwischen Stuttgart und dem Bodensee scheinen da vergleichsweise geradezu ein läppisch kleiner Betrag zu sein.

Wer sich heute Abend spontan entschließen sollte, Die rote Antilope anzusehen, ginge leer aus. Bereits jetzt ist die Premiere im Stadttheater komplett ausverkauft. Auch aufgrund der großen Nachfrage auswärtiger Gäste sei das so, lässt das Theater wissen. Deshalb wird die zweite Vorstellung der Uraufführung des Stücks  Die rote Antilope nach Henning Mankell, dramatisiert und inszeniert von Mario Portmann, am Samstag zur B-Premiere.

Unter den Zuschauern werde dann auch der Autor Henning Mankell selbst sein. Im Anschluss an die Vorstellung  am Samstag Abend etwa gegen 23 Uhr gibt es im Foyer des Stadttheaters noch ein Publikumsgespräch mit den Schauspielern und dem Regisseur Mario Portmann, zu dem das Theater alle Zuschauer einlädt.

Zaungäste aufgepasst. Die Ludwigsburger Dreamtool Entertainment dreht gerade den Kinofilm „Schwestern“. Heute sollen wichtige Szenen in Friedrichshafen in den Kasten kommen. Vor Ort anwesend sind: Die Schauspieler Maria Schrader, Ursula Werner, Jesper Christensen, Felix Knopp, Anna Blomeier und Klaus Manchen sowie die Regisseurin und Drehbuchautorin Anne Wild und noch ein paar andere VIPs

Die Story spielt in Oberschwaben. An einem Sommerwochenende trifft sich die gesamte Familie zu einem großen Ereignis. Die jüngste Tochter hat sich entschlossen als Nonne einem Orden beizutreten. Sie soll an diesem Sonntag in einem Kloster in Oberschwaben feierlich eingekleidet werden…

Im leichten Ton einer französischen „comédie humaine“ erzählt der Film von ganz normalen heutigen Menschen und ihrer Suche nach dem Glück, heißt es in einer Mitteilung des SWR. Der Kinofilm „Schwestern“ ist eine Produktion der Dreamtool Entertainment Ludwigsburg in Koproduktion mit Beta Film, dem SWR und ARTE.

Apropos Kino und DVD – das passende Wetter haben wir.

Starten Sie gut ins Wochenende und ziehen Sie sich warm und wasserdicht an!

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