Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Sprechen wir heute über Sterne, das neue Magazin der Friedrichshafener Zeppelin Universität und über verärgerte Zeitungsabonnenten.

Es weihnachtet schon mächtig – auch in Konstanz. Der Förderverein Niederburg Vital hat aktuell 83 Mitglieder und bisher 19 Sterne-Paten für die Große Weihnachtsbeleuchtung in der Niederburg. Da in der Adventszeit aber 45 Herrnhuter Sterne, die alle den Stern von Betlehem symbolisieren, in der Niederburg hängen, wünscht sich der Verein nun noch ein paar Paten und Mitglieder mehr. Der Förderverein Niederburg Vital sorgt wieder mit dafür, dass vor dem Münster wie alle Jahre wieder eine mächtige Münstertanne stehen wird und an den Fassadentännchen am Münsterplatz die Lichtlein glitzern.

Auch wir freuen uns schon wieder sehr, wenn wir zur Weihnachtszeit die Münsterbar besuchen, und mit einer wärmenden Tasse Glühwein in der Hand ein bisschen auf Strohballen sitzen können.

Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichhafen hat unter dem Titel „auf“ erstmals ein eigenes Magazin herausgegeben. „auf“ steht für „Antworten und Fragen“ und berichtet über aktuelle Forschungsprojekte und über die Entwicklung der jungen Universität.

Im aktuellen Heft geht es um „Macht und Mitsprache“ – ein, wie die Zeppelin Universität feststellt, höchst aktuelles Thema. Wissenschaftler geben im Heft Antworten auf Fragen wie: Was tun, wenn durch Überhangmandate in Parlamenten Mehrheiten zur Minderheit zu werden drohen? Was tun, wenn durch die fortschreitende Überalterung der Gesellschaft Konzert- und Opernhäusern der Niedergang droht? Außerdem geben Professoren Antworten auf Fragen wie, weshalb neuerdings Geschäftsmodelle ohne Gewinnabsicht boomen.

Boomen solche Geschäftsmodelle wirklich?

Das ZU-Magazin „auf“ ist ab sofort in den Buchhandlungen Gessler, Ravensbuch und Fiederer erhältlich. Der Preis beträgt 6 Euro. Bestellungen sind außerdem online möglich.

Sind Sie eigentlich Abonnent einer gedruckten Tageszeitung – oder lesen Sie lieber online? Sollten Sie sich noch eine Papierzeitung leisten, verstehen Sie möglicherweise, wovon der folgende Absatz handelt. Abonnenten des Konstanzer Südkurier sind nämlich anscheinend mächtig verärgert, wenn zu Werbezwecken Postkarten auf der Frontseite der Papierzeitung pappen.

So bekomme der Südkurier-Abonnent seine Zeitung auf den Frühstückstisch, schrieben verärgerte Südkurier-Abonnenten an Chefredakteur Stefan Lutz und gleich auch noch an See-Online und schickten ein Foto mit. Besonders ärgerlich: Die Zeitungsseite werde durch den Klebstoff beschädigt, führen die Zeitungsleser aus. Die Abonnenten äußerten sich auch sonst eher abwertend über „diesen preisgekrönten, selbstgefälligen Lokal-Monopolisten“, dem kaum beizukommen sei.

Was sollen wir dazu sagen? Journalistische Arbeit kostet eben Geld. Die Auflage von Printzeitungen schrumpft und mit Online-Auftritten verdienen die wenigsten Medien Geld. Ohne Werbung geht es nicht. Während sich die Leser von Printzeitungen über Klebekarten und Prospekte, die aus der Zeitung fallen, ärgern, sind es bei Online-Zeitungen die Pop-up-Fenster, die beim Lesen eines Beitrags aufpoppen.

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie heute Morgen ausnahmsweise um die freundliche Beachtung der  nicht aufpoppenden Werbebanner auf See-Online bitten. Auf Pop-ups verzichten wir, weil wir ja nicht möchten, dass Sie sich über Werbung ärgern. Trotzdem geht es nicht ohne. Unterstützen Sie uns. Wenn Sie ein Buch bestellen möchten, könnten Sie es bei der Buchhandlung tun, die ihren Werbebanner bei uns geschaltet hat. Sie könnten ein Konstanzer Museum besuchen, sich bei der Bücklein-Musiktalkshow am kommenden Freitag vergnügen, im Online-Shop des Stadtmarketings Konstanz einkaufen oder, wenn Sie mit der Nebenkostenabrechnung für ihre Wohnung nicht klar kommen, den Deutsche Mieterbund Bodensee e.V. um Rat bitten.

Verbreiten Sie diese Anregung bitte unbedingt weiter.

Starten Sie gut ins Wochenende – fahren Sie doch mal mit dem Katamaran!

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