Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute morgen gibt es zum Müsli etwas auf die Ohren. Wir lieben Hörbücher und besonders Thriller. Ob es ausgerechnet der „Mord auf dem Säntis“ sein muss? Die Nachricht, dass es das Werk, genauer die Oper, jetzt auf CD gibt, möchten wir Ihnen aber keinesfalls vorenthalten.

Das grenzübergreifende Opernprojekt Mord auf dem Säntis am Originalschauplatz in 2502 Metern Höhe auf dem Säntis hat im vergangenen Sommer für große Aufmerksamkeit gesorgt. Friedrich Schenker und Noldi Alder komponierten die Musik, das Libretto stammte vom Intendanten des Konstanzer Theaters, Christoph Nix. Regisseurin Jasmina Hadziahmetovic sowie der Musikalische Leiter Arne Willimczik inszenierten das Werk für die Bühne. Musiker der Südwestdeutschen Philharmonie begleiteten die Solisten Jeannine Hirzel, Yikun Chung und Johannes Schwärsky, sowie das sechsköpfige Vokalensemble.

Nun ist die Kammeroper über den Mordfall an dem Wetterwartehepaar Haas aus dem Jahr 1922 als CD erhältlich. Sie kostet 15 Euro. Zu haben ist sie an der Konstanzer Theaterkasse, bei der Südwestdeutschen Philharmonie, der Säntis Schwebebahn AG, der Buchhandlung Homburger & Hepp, dem Bücherschiff und der Tourist Information Konstanz.

Eine Interdisziplinäre Tagung an der Universität Konstanz widmet sich von heute Mittwoch an der Rolle des Augenzeugen. Wissenschaftlich heißt das so: „Der Augenzeuge: Geschichte und Wahrheit im epochenübergreifenden Vergleich“. Dieser Titel steht über der Tagung, die vom 26. Oktober bis zum 28. Oktober 2011 an der Universität Konstanz stattfindet.

Vorträge beleuchten die Rolle von Boten, Spionen und Kundschaftern im Mittelalter wie die von Fotografen und Kameraleute oder von Künstlern in heutiger Zeit. Veranstaltet wird die dreitägige Konferenz in Raum V 1001 von der Konstanzer Mediävistin Prof. Dr. Gabriela Signori. Die Gattung des Reporters kommt in der Aufzählung nicht einmal vor. Dabei ist der Reporter in früheren Zeiten, bevor wir alle im Web nur noch von einander abgeschrieben haben, einer gewesen, der tatsächlich dabei gewesen ist. Wir erinnern an die Reportagen des Egon Erwin Kisch.

Im Mittelpunkt der Tagung an der Uni steht der „Augenzeuge“, der berichten soll, was er gesehen hat. So heißt es in einer Pressemitteilung. Seine Wahrheit liege im Bereich des Unbezweifelbaren, im körperlichen Dabeigewesensein und im sinnlichen Gesehenhaben. Die Diskussionen, die Zeitgenossen über den Augenzeugen führten, aber auch die Augenzeugenberichte selbst, zeigten allerdings, dass die Figur des Augenzeugen um einiges vieldeutiger sei  als auf Anhieb zu vermuten. So dürfte die Uni mutmaßlich Schauplatz einer spannenden Tagung sein.

Die Musikschule Friedrichshafen heißt demnächst Bernd-Wiedmann-Haus. Stadt und Gemeinderat möchte damit den früheren Oberbürgermeister der Stadt würdigen. Wiedmann starb am 8. April 2009 im Alter von 66 Jahren bei einem Skiunfall.

Hinweisen möchten wir auch noch einmal auf den Gourmetabend der Konzilköche am 9. November. See-Online verlost 3 x 2 Karten im Wert von je 42 Euro. Die Karten vergeben wir unter allen, die bis zum 1. November einen Kommentar hinterlassen und sagen, weshalb sie unbedingt gewinnen möchten.

Das Allerletzte! Das Autohaus ist ausgelastet. Sogar die Telefonistin klingt überlastet. Für das Anschrauben der Winterräder gibt es in dieser Woche keinen Termin mehr. Dabei hat Jörg Kachelmann doch gerade erst auf Youtube klar gestellt, dass kein Meteorologe aktuell sagen kann, wie der Winter wird und schon gar nicht, wann es am Bodensee zum ersten Mal schneit.

Kommen Sie gut durch den Mittwoch!

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