Guten Morgen Bodensee!

Kolummne – Aus der Flachwasserzone

Machen wir es kurz. Erstens, wir freuen uns, dass Sie wieder zurück sind! Zweitens, wir hoffen, dass die Anzahl der Tweets, die Leute, denen wir bei Twitter folgen, aus dem Urlaub verschicken, wieder weniger werden. Ansonsten hätten wir in der Woche zwei nach Ostern ein echtes Motivationsproblem.

Noch einmal möchten wir zum Start in die neue Woche kurz an die Kriminalstatistik erinnern, die die Polizeidirektion Konstanz vorgelegt hat. Bei den Verbrechen, das zeigte die Statistik, ist es wie im richtigen Leben. Die modernen Räuber überfallen im 21. Jahrhundert keine Postkutschen mehr und sie schweißen auch keine Tresore mehr auf. Wer schlau ist, begehe heute keine Einbrüche mehr, sagt Uli Schwarz, Leiter der Polizeidirektion Konstanz. Wir geben den Tipp gern weiter. Panzerknacker gibt es wahrscheinlich auch nicht mehr als Berufsziel, sondern nur noch in Comics, falls es Comics überhaupt noch gibt, inZeiten, in denen schon Kinder im Vorschulalter Videos auf YouTube anschauen.

Bewegen dürfte uns in den kommenden Wochen ansonsten in Konstanz die Frage, ob Konstanz nach dem Bürgerentscheid ein Konzerthaus bekommt. Wie soll es gehen? In der vergangenen Woche hat Florian Riem, Intendant der Südwestdeutschen Philharmonie, darauf hingewiesen, dass er Vorschläge von den ehemaligen Gegnern eines KKH auf Klein Venedig erwarte. Namentlich genannt hatte der Orchesterchef in diesem Zusammenhang die Namen von Jürgen Leipold, Peter Müller-Neff und Holger Reile. Dass es für Konstanz keine Elbphilharmonie sein muss, dürfte die Chancen erhöhen. Am Mittwoch trifft sich die Initiative Nein-zu-Klein-Venedig wieder zu einer öffentlichen Sitzung.

In Überlingen steht heute Montag um 19 Uhr im Kursaal eine Bürgerinformation zum Hotelprojekt „Südlich Härlen“ an. Dort soll ein neues Tagungs- und Wellnesshotel mit 136 Zimmern und 45 Ferienappartements entstehen. Dass so ein Hotel in Überlingen fehlt, steht bereits im Tourismusgutachten der Uni St. Gallen. Trotzdem dürften nicht alle dafür sein. Morgen wissen wir mehr.

Kommen Sie erst einmal gut in die neue Woche!

Waltraud Kässer

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