Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Sprechen wir heute Morgen über Pseudonyme bei Google und über ein Stück des Jungen Theaters Konstanz.

Bei Google+ müssen Nutzer anscheinend nicht mehr zwingend unter ihrem Klarnamen posten. Akzeptiert werden sollen bald auch Pseudonyme, die Nutzer zusätzlich zum Klarnamen angegeben können, heißt es.

Google wolle aber weiterhin wissen, wer wirklich hinter einem Online-Profil bei Google+ steckt, schreibt Spiegel online.  Das finden wir ist sehr praktisch für Google. Schließlich muss Datensammler Google ja wissen, welche Pseudonyme im Web welchen Klarnamen zuzuordnen sind. Sonst bekämen wir eines Tages womöglich falsche Werbeeinblendungen. Stellen wir uns das einfach einmal vor.

Passend dazu kommt noch eine weitere Nachricht. Ab März gibt’s eine neue Datenschutzerklärung bei Google. Das Video ist sehr aufschlussreich. http://www.mobiflip.de/ab-01-maerz-neue-google-datenschutzerklaerung/

Verpasst haben wir gestern leider die Pressekonferenz des Jungen Theaters. Sie fand zeitgleich mit der Demonstration der Nycomed-Mitarbeiter statt.

Deswegen kompakt und an dieser Stelle: Das Junge Theater Konstanz lädt am Samstag, 28. Januar, zu einer Premiere ein. Bernd Schlenkrich inszeniert Ad de Bonts Stück Mutter Afrika, das wir keinesfalls mit dem Circus der Sinne „Mother Afrika“ verwechseln sollten.

Die Geschichte spielt in Westafrika, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Ernte ist verdorrt. Attenquan und seine Familie müssen sich verschulden. Um die Familie zu retten, bietet sich der Vater als Sklave für die Westindische Handelskompanie an. Doch er ist zu alt. Unbrauchbar. Stattdessen sind die Sklavenhändler an seinen Kindern interessiert. Die beiden werden nach Surinam verkauft.

Ad de Bont sei, wie das Theater schreibt, seit Jahrzehnten eine der Schlüsselfiguren des europäischen Kinder- und Jugendtheaters. Los geht’s fürs junge Publikum ab 12 Jahre um 18 Uhr in der Spiegelhalle.

Kommen Sie gut durch den Mittwoch!

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