Guten Morgen Bodensee!

Kolumne – Aus der Flachwasserzone

Bevor Sie heute Nachmittag Hals über Kopf in ein langes Wochenende starten, möchten wir uns nur spontan zwei Fragen widmen. Erstens wo ist eigentlich Heimat und zweitens was hilft gegen den erwarteten Mega-Stau in unseren Einkaufstädten?

In Konstanz werden am Freitag nach dem Feiertag und am Samstag kostenlose und bequeme Shuttlebusse der Stadtwerke Konstanz verkehren, die der Konstanzer Einzelhandel und das Stadtmarketing Konstanz finanzieren. Wer das zusätzliche P&R-Angebot nutzt, kommt entspannt im 20-Minuten-Takt in die Stadt und kann gleich auch noch Karten für das Konzert von André Rieu am 11. Juni auf der Insel Mainau gewinnen.

In Überlingen diskutieren die Betroffenen dagegen derzeit noch. Wie sehr sich die Überlinger eine Lösung ihres Verkehrsproblems wünschen, zeigt sich auch in der Heftigkeit, in der die Bewohner von Wohnquartieren und Innenstadt miteinander streiten. So wie es aussieht, versagt die Stadt, die es versäumt Abhilfe zu schaffen. Was ist eigentlich aus der Überlinger Flanürmeile (kein Tippfehler) geworden? Es mag ja sein, dass das Problem aus der oberbürgermeisterlichen Vogelperspektive komplexer aussieht als aus der journalistischen Froschperspektive. Einfach abzuwarten und zuzuschauen wie sich die genervten Bürger gegenseitig die Köpfe einschlagen, ist aber auf alle Fälle der falsche Weg.

Jetzt aber zu unserem zweiten großen Thema, das uns heute umtreibt. Was ist eigentlich Heimat? Sagen wir es einmal so, für die Konstanzer ist es sicherlich Konstanz. Doch neben Konstanzern, Wollmatingern, Dettingern, alemannisch sprechenden Türken oder zum Beispiel Italienern lebt auch noch ein Grüppchen Menschen hier, die zwar Deutsche sind, aber keine Alemannen. Sie treffen sich in Konstanz an Stammtischen der Rheinländer, Nordlichter, Berliner und Westfalen.

Wie jeden ersten Mittwoch eines Monats ist es am heutigen Mittwoch, 2. Juni, um 19.30 Uhr wieder soweit und die nicht im linksrheinischen Konstanz Geborenen kommen zu ihren regionaltypischen Stammtischen zusammen. Vor Ort lebende Rheinländer treffen sich im Restaurant Seerhein (Spanierstraße 3). Im Restaurant O’LAC (Seestraße 21) kommen zeitgleich die Nordlichter aus den Hansestädten und der norddeutschen Bundesländer zusammen. Erstmalig treffen sich am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr auch Berliner sowie Westfalen zu eigenen, neu ins Leben gerufenen Stammtischen. Während die Berliner in der Khi-bar (Bahnhofstraße 6) zusammenfinden, laden die Westfalen ins Brick’s in die alten Rieter-Werke (Schneckenburgstraße 11) und suchen noch gleichgesinnte Landsleute. Die Teilnahme an den Stammtischen ist spontan.

Hessen suchen derzeit noch Mitstreiter und ein gastgebendes Lokal in Konstanz, in dem sie endlich nicht nur Dialekt miteinander sprechen, sondern sich auch mit Kulinarischem aus Hessen, vielleicht auch mit Äppelwoi, verwöhnen lassen können. Weitere Infos gibt’s beim Stadtmarketing Konstanz telefonisch unter +49 (0)7531-28248-10, per E-Mail an: info@stadtmarketing.konstanz.de oder im Internet unter: http://www.heimat-in-der-heimat.de.

Kommen Sie gut ins Wochenende!

Waltraud Kässer

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