Guten Morgen Bodensee!

Kolumne aus der Flachwasserzone

Heute sehen wir uns gezwungen, uns ohne lange Vorrede zwei Themen etwas ausführlicher zu widmen: Dem „Pimmel über Berlin“ und unserer Lieblings-Diplom-Informatikerin aus Konstanz, wobei wir auf die Nennung von Klarnamen heute ausnahmsweise verzichten…

Fünf Stockwerke hoch ist,wie wir auf dem „taz“ Hausblog noch einmal nachgelesen haben, der Penis von BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, der am Rudi-Dutschke-Haus in Berlin hängt. Das erigierte, rosa Geschlechtsteil ist der Mittelpunkt des Werkes eines recht bekannten Bildhauers aus Bodman am Bodensee, der mit seinen Skulpturen immer wieder für Aufregung sorgt. Der „Pimmel“ hängt an der Ostwand der „taz“, also in Richtung der BILD-Zeitung, die nur einen Steinwurf von der „taz“ entfernt an der Kreuzung Rudi-Dutschke-Straße/Axel-Springer-Straße ihren Sitz hat. Wer Mühe hat, sich das Kunstwerk bildlich vorzustellen, könnte einfach einmal kurz hier http://blogs.taz.de/hausblog/2009/11/17/pimmel-ueber-berlin/ klicken.

Heute fragen wir uns mit Blick nach Berlin bang, was für einen Mann schlimmer ist: Die Darstellung mit einem verlängerten Penis oder etwa der gänzliche Verzicht auf das gute Stück. Der Anlass: Am Wochenende erreichte uns eine E-Mail des Kunstschaffenden aus Bodman, in der er über ein neues gerade in der Entstehung befindliches Kunstwerk berichtete und aus der wir kurz auszugsweise zitieren möchten. Der Kunstschaffende aus Bodman ließ uns wissen: „H. will auf keinen Fall mit langem Schwanz dargestellt werden, teilt er mir am Telefon mit. Da braucht er keine Angst zu haben. Er bekommt gar keinen.“

Vom „Pimmel“ nun aber zum „PC“. Am vergangenen Samstag und Sonntag bildeten wir uns bei Sessions beim Barcamp Bodensee fort. Unsere Lieblings-Diplom-Informatikerin, die ebenfalls teilnahm, war so nett, eine auffällig auf See-Online.info zugeschnittene Session anzubieten, bei der uns unsere Lieblings-Diplom-Informatikerin eindrucksvoll vor Augen führte, wie wir bei der Suchmaschinenoptimierung und bei der Verhübschung von Verlinkungen gewaltige Fortschritte machen könnten, sofern die Redakteurin in Zukunft ein paar Kleinigkeiten beim Einstellen von Texten beachtet. Es ist jetzt leider blöderweise so, dass wir uns in der Session nicht alles auf einmal merken konnten, weshalb es weder mit der Formatierung der Überschriften noch mit den Links geklappt hat…

Um unsere Lieblings-Diplom-Informatikerin aber nicht zu sehr zu enttäuschen, versprechen wir ihr, dass wir sehr gern eine Nachhilfe-Session in Anspruch nehmen. Ab sofort setzen wir außerdem einen Vorschlag, den uns unsere Lieblings-Diplom-Informatikerin bereits vor einigen Wochen machte, spontan um. Seit Sonntagabend erscheinen die Kürzel „red“, „wak“, „gro“ oder „sig“ nicht mehr in blau, sondern in orange. Da die Farbe Blau für einen Link steht, erwarteten Leser hinter den Kürzeln irrtümlich einen Link, den es aber tatsächlich nie gab. Jetzt haben wir Abhilfe geschaffen. Für die Farbe Orange haben wir uns entschieden, da unsere Lieblings-Diplom-Informatikerin, soweit wir wissen, eine gewisse Affinität zu der Farbe Orange hat und wir uns mit der kleinen Geste für die so speziell auf See-Online.info zugeschnittene Session beim Barcamp Bodensee bedanken möchten.

Starten Sie gut in die neue Woche!

Waltraud Kässer

7 Kommentare to “Guten Morgen Bodensee!”

  1. dk
    7. Juni 2010 at 06:43 #

    @ SEO

    Viel wichtiger dürfte für Online-Medien sein, dass es Werbe-Blocker gibt:
    für den Firefox z.B. „Adblock Plus 1.2“ (Untertitel „Werbung war gestern!“), womit man Werbung „ausschalten“ und Traffic sparen bzw. Ladezeiten verkürzen kann.

    http://adblockplus.org/en/
    https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/1865/

    Die für See-online optimierten Bilder/Banner werden nicht „verschluckt“ und erfüllen ihren Zweck.

  2. bernd.sonneck
    7. Juni 2010 at 09:12 #

    @all

    Und noch ein tolles „Add-On“ für Firefox: „ReloadEvery“, zu finden über https://addons.mozilla.org/de/firefox.

    Nach der Installation ReloadEvery aktivieren, auf 5 Minuten einstellen – und schauen, ob WK und ihr Team einen neuen Artikel veröffentlicht haben :-D

  3. wak
    7. Juni 2010 at 09:14 #

    @dk

    Wer unabhängigen Journalismus im Internet möchte, muss ihn finanzieren. Solange Content kostenlos angeboten, wird können sich Blogs nur über Werbung finanzieren. Wenn sich mit Journalismus im Netz dauerhaft kein Geld verdienen lässt, gibt es bald nur noch Amateur-Blogger oder Anbieter (wie Unternehmen, Lobbyisten), die sich nebenbei eine Internetzeitung leisten, deren Funktion aber nicht kritische Berichterstattung, sondern als als Journalismus getarntes PR wäre. So stellen wir uns das Web nicht vor. Wir lieben deshalb jeden einzelnen Werbebanner auf unserer Seite und arbeiten täglich daran, dass es mehr werden, die das Internet als Werbeplattform für sich entdecken und auch bei Werbeagenturen ein Umdenken stattfindet. Den härtesten Job bei See-Online.info hat der Mann, der sich bei uns um die Akquise kümmert. Es ist ein Bohren dicker Bretter.

  4. dk
    7. Juni 2010 at 10:02 #

    @wak

    Der Hinweis war nicht als Journalismus-Kritik gemeint.

    Da Journalisten mir bestmöglichst vernetzt erscheinen, hatte ich mich etwas gewundert, dass man sich Sorgen um den SEO macht. Ich hätte den SEO eher bei „Hineingschmeckten“ vermutet, denen hier mitgeteilt wurde, dass es Stammtische gibt (mit Link auf das Stadtmarketing KN).

    Das Addon betrifft eher grosse profess. Werbevermittler, die in einer auszuwählenden Liste enthalten sind. Es ist also nicht möglich, jedes Bild/Banner/Flash nach Werbung zu beurteilen.

    Links für Online-Tools (Surfer+Webmaster):
    http://www.gaijin.at/olsgprank.php

  5. dk
    7. Juni 2010 at 21:32 #

    ### Journalismus im Internet

    Eine Variante für Internet-Journalismus: als Nachrichten-Videos mit E.H.

    http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=43

  6. Foerster
    8. Juni 2010 at 11:40 #

    Danke wak!

  7. Ute
    9. Juni 2010 at 18:15 #

    Wenn es hier in den Kommentaren schon um Add-Ons geht, dann darf das beste Firefox-Add-On keinesfalls fehlen:
    Lazarus
    https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/6984/

    Lazarus merkt sich z.B. wenn ich hier anfange zu kommentieren und falls dabei vorm Versenden was schief gehen sollte, so genügt: Rechte Maustaste und entweder „Recover Text“ oder „Recover Form“ wählen.

    Ansonsten bin ich ganz sicher, dass sich die Lieblings-Diplom-Informatikerin über soviel Lob nach einem Barcamp gefreut hat. ;)

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.