Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute machen wir es kurz. Gestern Abend haben wir uns „Konstanz Identity“ im Konstanzer Theater angeschaut. Prädikat: Unbedingt empfehlenswert. Außerdem hat sich ein weiterer OB-Kandidat gemeldet. Der SPD-Mann bringt keine schlechten Voraussetzungen für den Job im Rathaus mit.

Wer in Konstanz lebt, sollte das Stück „Konstanz Identity“ auf gar keinen Fall verpassen. Es erzählt davon, wie junge Konstanzer ihre Stadt erleben. Zu sehen ist es nur noch zweimal, am Samstag und Sonntag, 19. und 20. Mai. Beginn ist jeweils 20 Uhr im Stadttheater. Am Montagabend gab es im großen Haus sogar stehende Ovationen für die jungen Tänzer und Schauspieler. Vorsicht, Konstanz wird laut.

Gute Nachrichten kamen gestern Abend noch von der SPD. Sie schickt einen OB-Bewerber ins Rennen ums Rathaus, der dem Anforderungsprofil eines Oberbürgermeisters entspricht. Heute stellt er sich bei einer Pressekonferenz vor. Sven Zylla hat in Konstanz Verwaltungswissenschaft studiert und ist derzeit Regierungsdirektor in Mecklenburg-Vorpommern.

Dass ein mutmaßlich befähigter Kandidat antritt, ist nicht selbstverständlich, nachdem sich die bürgerlichen Parteien bei ihren Castings gern auch Außenseiter anschauten, die sich den Job zutrauen würden, obwohl sie über keinerlei Verwaltungs- und Führungserfahrung verfügen. Kommunalpolitikern und Beobachtern der Szene ist es da schon Angst und Bange geworden. Jetzt hat Konstanz zum Glück doch noch eine echte Wahl.

Drei oder vier ernsthafte Bewerber gibt es nun. SPD-Mann Sven Zylla, Sabine Reiser, die von keiner Partei nominiert und ebenfalls Regierungsdirektorin ist, und die Grüne Sabine Seeliger stehen am 1. Juli auf alle Fälle auf den vorderen Startplätzen.

Kommen Sie gut durch den Dienstag!

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