Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute Morgen müssen wir, bevor die ersten Fragen und Proteste kommen, noch einmal auf der offizielle Kandidatenvorstellung der Stadt Konstanz zurück kommen.  Tatsächlich haben sich alle 13 Bewerberinnen und Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters vorgestellt. Wir haben aber eine subjektive Auswahl getroffen und nur die Kandidatinnen und Kandidaten zitiert, die bei einer Zufallsumfrage unter den Besuchern der Vorstellung als Favoriten genannt worden sind. 

Leider waren am Dienstagabend im Foyer auch nicht alle Kandidaten gut zu verstehen. Die Lautstärke war zu gering. Vor allem Mykola Neumann war akustisch nur schwer zu verstehen.  Einzelne Fans hatten gestern Abend auch Andreas Kaltenbach und Henning Tartsch. Über andere Bewerber waren einige Zuhörer regelrecht verärgert. Sie hätten den so genannten ernsthaften Kandidaten die Zeit gestohlen und die Kandidatenvorstellung unnötig in die Länge gezogen.

Es ist aber natürlich so, dass es von vornherein nicht etwa ernsthafte und weniger ernsthafte Bewerber gibt und die Stadt grundsätzlich alle gleich behandeln muss, auch wenn das Wahlprogramm eines Roman Urban zum Beispiel als wesentliche Aussage die Idee enthält, jedem Bewerber einen Hektar Land zu geben. Alle 13 Bewerberinnen und Bewerber hatten in Konstanz bis Bewerbungsschluss 100 Unterstützer gefunden, die für die jeweiligen Kandidaten unterschrieben haben, so dass tatsächlich 13 Namen auf dem Stimmzettel stehen. So funktioniert Demokratie.

Schlecht war gestern Abend aber, dass es die Stadt versäumt hat, die Kandidatenvorstellung in einen anderen Raum wie ins Foyer des unteren Konzilsaals zu übertragen und Dutzende Konstanzerinnen und Konstanzer keinen Einlass mehr ins überfüllte Konzil bekamen. Vermutlich war die Kandidaten-Vorstellung gestern auch die letzte, die nicht live im Web zu sehen war.

Starten Sie gut in den Mittwoch!

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