Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Die OB-Wahl ist ein Marathon. Ich habe heute keine Lust, schon wieder einen mitzulaufen. Dieser Sommer ist bisher ein Sommer ohne Baden im Seerhein, ohne Biken im Thurgau und ohne Biergarten gewesen.

Sprechen wir heute trotzdem noch einmal über die OB-Kandidatenvorstellung im Konzil. Der Blogbeitrag war der meist gelesene am Mittwoch. Occupy Konstanz hat die Reden der  13 Bewerberinnen und Bewerber aufgezeichnet und sie auf YouTube gestellt. Das ist gut so. Die Links gibt’s auch hier.

Heute Abend um 19 Uhr gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kultur in Konstanz“. Die fünf Kultur-Freundeskreise in Konstanz (Theaterfreunde, Freundeskreis Philharmonie, Kunstverein Konstanz, Freunde des Rosgartenmuseums und der Förderverein der Kammeroper im Rathaushof) haben eingeladen. Das Gespräch findet ausgerechnet im Sitzungssaal des Landratsamtes statt.

Wir hätten uns gewünscht, dass solch ein Gespräch eher in der Spiegelhalle stattfindet, notfalls im Juze, gern im Konzil, aber bitte nicht  in einem fensterlosen, klimatisierten Sitzungssaal. Städtische Gebäude sind so kurz vor einer Wahl aber tabu.

Ihre Fragen an die OB-Kandidaten hatten die Veranstalter in einer Anzeige in der Heimatzeitung veröffentlicht. Über die Heimatzeitung und ihre Rolle im OB-Wahlkampf wird nach dem 15. Juli noch einmal ausführlich zu sprechen sein.

Gestern Abend im Überlinger Gemeinderat war die Wohnbaulandentwicklung Thema. Die Nachfrage nach Bauplätzen steigt auch in der Großen Kreisstadt.  Der Gemeinderat hat sich entschieden, zwei Flächen zu entwickeln, eine südlich Härlen beim Krankenhaus für Ein- und Doppelhäuser und zwei, im Turmgarten und am Hildegardring, auf denen preisgünstigerer Wohnraum entstehen soll. Bis zum Baubeginn wird es nach dem gestrigen Beschluss noch mindestens zwei bis vier Jahre bis zum Baubeginn dauern.

Übertragen auf Konstanz heißt das, dass wohl noch sehr viel Wasser den Seerhein hinunter fließen wird, bis neue Baugebiete tatsächlich bebaut werden können.

Apropos Seerhein. Ich könnte ja meine noch ungelesene Süddeutsche Zeitung vom vergangenen Wochenende nehmen und nachher ein bisschen an den See gehen und sie wenigstens einmal durchblättern.

Kommen Sie gut durch den Donnerstag!

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