Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Wahlkampfberater Dirk Leibfried hat im Auftrag der Stuttgarter Zeitung die Onlineauftritte der Stuttgarter OB-Kandidaten analysiert.

Die Stuttgarter Zeitung  tut das, was die Heimatzeitung in Konstanz so nicht gemacht hat. Sie nimmt die OB-Kandidaten unter die Lupe und Prüft. Jeder, der – so wie Sebastian Turner, Fritz Kuhn und Bettina Wilhelm – vielleicht eines Tages auch einmal in einer größeren Stadt kandidieren möchte oder als Wasserträger in der Branche unterwegs ist, kann hier die Lektionen über gute und schlechte Auftritte gleich mitlernen.

„Werbeprofi“ Sebastian Turner (unterstützt von CDU, FDP, Freien Wählern) und Mann mit altbackener Brezel und Zielcke Kolumne ist bei einem Vergleich der Webpräsenz übrigens durchgefallen und muss sich wohl mit der Note  „mangelhaft“ abfinden. Ein Wahlkampfprofi kommt zum Schluss, dass Turner den Kommunikationskanal Internet nicht als wichtig ansehe. Das steht so in der Stuttgarter Zeitung. Ein Kritikpunkt: Zu textlastig. Die Vita ist sogar schlicht unleserlich.

Fritz Kuhn macht es besser. Seine Site ist funktional, übersichtlich und ansprechend und – laut Stuttgarter Zeitung – auch noch einen Tick besser als die Website von Bettina Wilhelm.  Wer es nicht glaubt kann ja einfach selbst mal klicken.

Dass die Präsenz im Web nicht ganz unwichtig sein kann, liegt auf der Hand. Oder wo sonst wollen Bewerberinnen und Bewerber mit Zehn- oder gar Hunderttausend Wählerinnen und Wählern persönlich in Kontakt kommen?

Eine gute Kampagne ist Pflicht, ein Programm, wie wir in Konstanz lernten, hingegen nicht nötig – was am Ende den Ausschlage gibt, vermögen wir heute noch nicht zu sagen.

Starten Sie gut in die neue Woche!

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