Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute Morgen sprechen wir über Weltmenschen.

Das Künstlerpaar Ursula Stragapede-Didra und Enzo Stragapede ist bekannt für seine „Weltmenschen“-Skulpturen, in denen sich, wie es heißt, unterschiedliche Länder und Kulturen wiederspiegeln sollen. Die Figuren stehen dem Vernehmen nach für Multikulturalität und Kontaktfreude.

Der Fährebetrieb der Stadtwerke Konstanz möchte künftig in den Fährehäfen Staad und Meersburg die Reisenden mit dem Symbol der Zusammengehörigkeit begrüßen, die nach Interpretation der Stadtwerke auch für die Zusammengehörigkeit  der beiden Ufer stehen soll. Eine schöne Idee, meinen wir.

Gerade an der Fähre erleben wir den See aber eher als etwas Trennendes.

Die „Weltmenschen“-Figuren, genauer die Galerie, ist kürzlich innerhalb der Altstadt umgezogen und findet sich jetzt in der Wessenbergstraße.  Neulich haben wir auch einen flüchtigen Blick ins Schaufenster geworfen und dabei wenigstens kein Fotografier-Verbot-Schild entdeckt.

Im letzten oder vorletzten Sommer hatten wir miterlebt, wie ein wütender Enzo Stragapede einem Mann mit Kamera unmissverständlich verboten hatte, die Figuren im Schaufenster der Galerie, die sich damals noch in der Zollernstraße befunden hatte, zu fotografieren. Der Mann hatte wohl das Verbotsschild nicht beachtet. Immerhin ist die Zollernstraße aber eine öffentliche Straße und der Fotograf war weder in die Galerie eingedrungen noch auf eine Leiter gestiegen und hatte über einen Zaun fotografiert. Die persönliche Zurechtweisung war ein richtiger Hingucker in der Straße.

Seither haben wir zu den Weltmenschen und jenen, die sie erschaffen, ein etwas gestörtes Verhältnis.

Die Enthüllung der Skulpturen, die die Menschen verbinden, soll am Freitag dieser Woche, 10. August, um 11.30 Uhr im Fährehafen Staad sein. Fotografieren ist erlaubt.

Starten Sie gut in den Dienstag!

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