Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Sprechen wir heute Morgen über die Sperrzeit, Hundehäufchen oder Haufen und Triathlon.

Konstanz gehört, falls Sie es noch nicht wissen, am kommenden Sonntag den Triathleten. Start- und Zielbereich befinden sich auf der Marktstätte, also mitten in der Stadt. Mitorganisator des Events ist der frühere Triathlon-Weltmeister und  Profi-Triathlet Daniel Unger aus Bad Saulgau.

Für die Konstanzer wird es wegen des Ereignisses ein paar Beeinträchtigungen ihrer Bewegungsfreiheit geben. Von 11.30 Uhr bis zum Veranstaltung gegen 19.40 Uhr sind mehrere Straßen komplett gesperrt:  Die Obere Laube zwischen Schnetztor und Lutherplatz, die Untere Laube zwischen Lutherplatz und Gartenstraße, die Münzgasse, das Teilstück zwischen dem St.-Stephans-Platz und der Tirolergasse, die Tirolergasse und die Marktstätte. Also gegebenenfalls den Triathlon weiträumig umfahren. Das betrifft vermutlich auch Fahrradfahrer.

Wer sein Auto am Wochenende gern mal auf dem Stephansplatz stehen lässt, sollte das am kommenden Wochenende am besten sein lassen. Der St.-Stephans-Platz ist bereits am Samstag,  1. September,  ab 15 Uhr bis Sonntag, 2. September, bis 22 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Soweit die Verkehrsmeldungen.

Eine Nachricht, die den einen oder anderen Altstadtbewohner freuen dürfte, hätten wir heute auch noch zu vermelden: Die Sperrzeit im Freien endet ab Samstag wieder um 23 Uhr. Das ist auch gut so. Zwar ist das Bewirten bis Mitternacht im Sommer draußen okay, wenn in einer Gasse aber in der Nacht auf Montag anscheinend ohne Skrupel bis 0.30 Uhr lautstark weiter gezecht wird, ist das mindestens nervig. Wir werden in den Kneipen um 24 Uhr immer nach innen gebeten oder heim geschickt, während vor unserem Haus dann immer noch Party ist. Vielleicht ziehen wir die falschen Kneipen vor. Feiern bis die Polizei kommt – oder, weil er ein Netter ist, besser zuerst mit dem Wirt reden?

Und was sagte der Wirt? Die Aushilfe sei aus Singen und habe nicht gewusst, dass in Konstanz im Sommer um Mitternacht draußen Schluss ist. Aha. Am Wochenende ist zum Glück schon September.

Sprechen wir außerdem noch über ein unübersehbares, übel riechendes Ärgernis. Es ist so: Große Hunde scheißen auch große Haufen. Großartig, wenn der Hundekot in diesen Fällen einfach so einen heißen Tag lang so wie gestern auf dem Pflaster liegen bleibt. Fußgänger machten einen Bogen und Fliegen setzten sich ganz oben auf den Haufen, schwirrten weiter und landeten hinterher vielleicht auf einem Stück Käse.

Sagen wir es freundlich: Vielen Dank an alle, die ihre Hundehaufen eintüten und mitnehmen.

Kommen Sie gut durch den Donnerstag!

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