Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Sprechen wir heute Morgen über Behausungen, die kommunale Energiewende und Schlösser. Windkraft und Sonne sind mutmaßlich schick. Energie kann aber auch aus Abwasser kommen.

Morgen, am Donnerstag 11. Oktober, führt der Historiker David Bruder in Konstanz durch die aktuelle Ausstellung des Rosgartenmuseums „Schlösser am See – Burgen und Landsitze am westlichen Bodensee“. Ab 16 Uhr erzählt er vom Alltagsleben in den Herrensitzen am Bodensee.

Spannend wäre es angesichts der sinkenden Temperaturen in unseren derzeit noch unbeheizten Wohnungen zum Beispiel auch, zu erfahren, welche Raumtemperaturen in den Schlössern und herrschaftlichen Gebäuden früher herrschten und womit die Schlossherren ihre Räume heizten?

Beim Durchblättern des Magazins der Süddeutschen Zeitung sind wir gewahr geworden, dass es durchaus seine Vorteile haben könnte, nicht in einem Schloss zu wohnen. Die Nebenkosten für Elektrizität und Wärme, die zum Beispiel für das Schloss Neuschwanstein zu entrichten wären, würden locker unser persönliches Jahreseinkommen übersteigen. Etwa 40.000 Euro müssten wir nur für Strom und weitere 30.000 Euro für Gas ausgeben.

Strom, Gas – oder was sonst, fragen wir uns. Die Stadtwerke Konstanz versorgen das Neubaugebiet im Stadtteil Petershausen künftig mit Wärme aus Abwasser. Demnächst werde der sogenannte Wärmetauscher eingebaut. Dies bedeute einen großen Schritt für das Projekt, das auch vom Umweltministerium Baden-Württemberg gefördert wird, teilten die Stadtwerke mit.

Kommen Sie gut durch den Mittwoch!

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