Guten Morgen Bodensee!

Kolumne aus der Flachwasserzone

Sonne, Wolken und lokale Regengüsse, sagt der Meteo. Die Wassertempertur im Rhein und im Strandbad in Wallhausen ist auf 17 Grad und die am Hörnle in Konstanz auf 18 Grad gefallen. So langsam wäre es, wie wir finden, an der Zeit, dass wir wieder mal lässig draußen sitzen könnten. Seit dem letzten Grillfest sind wir zudem leicht verschnupft

Der Vollständigkeit halber möchten wir heute an dieser Stelle erwähnen, dass jetzt auch die FDP im Kreis Konstanz eine Landtagskandidatin hat. Sie heißt Tatjana Wolf und ist Fachanwältin für Medizinrecht. Klar, dass sie sich für Gesundheitspolitik interessiert. Die SPD-Kandidatin heißt bekanntlich Zahide Sarikas, kam erst mit 14 Jahren nach Deutschland und fordert größere Anstrengungen zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Für die CDU geht Landtagsabgeordneter Andreas Hoffmann ins Rennen und für die Grünen Siegfried Lehmann, der zumindest gegen Stuttgart 21 ist. Peter Friedrich, SPD Bundestagsabgeordneter und Generalsekretär der SPD in Baden-Württemberg, würde trotzdem, selbst wenn er gegen Stuttgart 21 wäre,  nicht grün wählen. Er schrieb gestern in Facebook: „Wer schwarz-grün nicht will, muss SPD wählen. Sonst wird es nichts mit einer sozial-ökolgischen Politik im Land.“ Unrecht hat er da wohl nicht. Es könnte andernfalls ja eine Mappus Show mit Grünen Kretschmännern geben. Dabei fällt uns ein, die Piratenpartei hat sich auch schon seit ein paar Tagen nicht mehr zu Wort gemeldet…

Nicht vorenthalten möchten wir Ihnen außerdem die Information, dass Sie jetzt auf Facebook auch Fan der Konstanzer Stadtwerke werden könnten. Auf der Fanseite gibt es Infos und sogar ein interessantes Jobangebot. Die Presseabteilung möchte eine Volontärin ausbilden. Also, sofort bewerben. Der frühere ARD-Vorsitzende und SWR-Intendant Peter Voß sieht die Krise des Journalismus schließlich als Chance für die PR-Branche: Die Arbeitsbedingungen für junge Journalisten würden eher schlechter, sagt er unter anderem. Könnte heißen: Also besser gleich PR machen…

Dennoch möchten wir, solange es noch Journalismus gibt,  auf einen Bericht mit dem Titel „Gute Freunde halten gesund“ auf der Seite Wissen unserer Lieblingszeitung hinweisen.  Menschen, die viele Freunde haben, leben offenbar länger, haben wir gelesen. Fehlende soziale Interaktion sei ein Risikofaktor. Mangelnder psychosozialer Austausch bringt anscheinend Gesundheitsgefahren mit sich, die ähnlich groß seien wie zum Beispiel das Rauchen von 15 Zigaretten täglich. Oder noch schlimmer: Wer keine Freunde habe, sei noch stärker von Infarkt und Schlaganfall bedroht als Menschen, die keinen Sport machen. Ersetzen Freunde also den Sport? Oder sollen wir Sport mit Freunden machen? Und dürfen Raucher weiter qualmen, wenn sie gute Freunde haben?

Wobei sich an dieser Stelle selbstverständlich sofort auch noch die Frage stellt, wie definieren wir Freunde? Sind online Freunde echte Freunde? Falls ja, wären 70 Facebookfreunde ausreichend viele, um gesund zu bleiben? Zum Glück sind wir da insgesamt eher entspannt und vertreten die etwas andere „Forschungsmeinung“. Es kommt schließlich nicht auf die Anzahl an, sondern eher darauf, ein paar gute zu haben. Wer mit Freunden dann noch zum Fahrradfahren oder Schwimmen geht, dürfte eine ganz robuste Gesundheit haben. Wir hoffen, wir haben Sie jetzt nicht zu sehr verwirrt. Eigentlich wollten wir nur schnell noch ein paar Denkanstösse geben.

Kommen Sie gut durch den Donnerstag!

Waltraud Kässer

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