Gutes Flugwetter: InterSky wächst im vierten Quartal

Passagierzahlen stiegen 2010 trotz Wettbewerbs um 21 Prozent

Bregenz. Eine positive Bilanz zieht die in Friedrichshafen startende und landende Bodensee-Airline InterSky für das vierte Quartal 2010. Die Passagierzahlen stiegen von Oktober bis Dezember um fünf Prozent. Im Gesamtjahr 2010 stieg die Zahl der Fluggäste trotz des harten Wettbewerbs und des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sogar um 21 Prozent.

50.000 Fluggäste in drei Monaten

Im vierten Quartal dieses Jahres flogen knapp 50.000 Fluggäste mit der Bodensee-Airline InterSky. Das entspricht einer Steigerung um fünf Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres.„Das Wachstum hat sich im letzten Quartal auf einem vernünftigen Niveau eingependelt“, zeigt sich Geschäftsführer Claus Bernatzik zufrieden. 2010 habe die Airline bei der Zahl der Passagiere sogar das hohe Niveau von 2008 um fünf Prozent überschritten.

Steigerungen auf Kernstrecken

Ausschlaggebend für die Steigerung bei der Passagierzahl waren vor allem Frequenzsteigerungen auf den wichtigen Strecken der InterSky. Die Airline hatte die Zahl der Flüge nach Wien, Hamburg und Berlin auf jeweils dreimal täglich aufgestockt. Das erweiterte Angebot wurde sehr gut angenommen: Im Vergleich zum Vorjahr haben gut 30 Prozent mehr Gäste einen Flug nach Berlin, Wien oder Hamburg gebucht. „Die Buchungsentwicklung auf diesen Strecken ist auch weiterhin sehr gut“, freut sich Bernatzik. Spitzenreiter ist Wien, gefolgt von Berlin und Hamburg. Auch die im Mai neu aufgenommene Verbindung von Friedrichshafen nach Düsseldorf erweist sich als sehr erfolgreich. Ab März 2011 werde die Strecke deshalb dreimal täglich bedient.

Qualitatives Wachstum

Im letzten Quartal des Jahres hat die Airline vor allem auf den Businessstrecken auch die Erträge gesteigert. „Die Geschäftsreisenden sind jetzt wieder zurück“, freut sich Roger Hohl, Unternehmenssprecher von InterSky. „Nach drei sehr schwierigen Jahren für die Branche ist es ein gutes Zeichen für die ganze Region, dass der Bedarf der Firmen jetzt wieder steigt.“ Das sei ein Zeichen für die wirtschaftliche Stärke der Region.

Foto: Intersky

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