Hagnau ist der Bremsklotz auf der B 31 im Bodenseekreis

MdL Hahn fordert Lösung für B 31 in Hagnau jenseits des Planungsfalls 7.5 – Hagnaus Bürgermeister will dasselbe aber mit dem Planungsfall 7.5

Bodenseekreis. Die Priorisierung beim Bundesfernstraßenbau sei eine Leistung der grün-roten Regierung, die geschafft habe, was Regierungen mit CDU-Beteiligung in Jahrzehnten nicht gelungen ist. Das sagte der Landtagsabgeordnete aus dem Bodenseekreis, Martin Hahn (Grüne), am Rande eines Treffens des Arbeitskreises Verkehr der grünen Landtagsfraktion in Überlingen: „Das war ein mutiger Schritt“, so der grüne Politiker. Mit der B 30 neu, dem Ausbau der B 31 bei Friedrichshafen und dem Ausbau der B 31 bei Überlingen stehe der Bodenseekreis gut da. „Wir wären heilfroh, wenn das so käme“, sagte der Landtagsabgeordnete. Nicht gelöst wäre damit aber das Verkehrsproblem in Hagnau. Durch das Winzer- und Fischerdorf quält sich der gesamte Verkehr auf der West-Ost-Route durch den Bodenseekreis.

Uneinigkeit bei Planungsfall 7.5

Ein großes Problem werde im Bodenseekreis der Streckenabschnitt in Hagnau bleiben, sagte Hahn. Hier forderte Hahn eine Lösung. Der Landtagsabgeordnete sprach sich gegen den Planungsfall 7.5 aus. „Da benötigen wir endlose Zeitfenster“, sagte Hahn. Hagnau bleibe eine Ortsdurchfahrt mit Ampel, Kreuzung und Tempo 30. Wenn eine große Lösung zu lange dauert, könnte sich Hahn auch eine schnellere, kleinere vorstellen. Ganz anders der Hagnauer Bürgermeister Simon Blümcke. Er erklärte zuletzt der Planungsfall 7.5 stelle den größtmöglichen Konsens in der Raumschaft dar. Hagnaus Bürgermeister Simon Blümcke fordert Einigkeit zum Weiterplanen der B 31. Blümcke hält am Planungsfall 7.5 fest.

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