Hilfe für Ostafrika aus Konstanz

Stadt Konstanz unterstützt das Bündnis „Entwicklung Hilft“ mit 10.000 Euro

Konstanz. Auch die Stadt Konstanz will Ostafrika helfen. Freigegeben sind 10.000 Euro, die die südbadische Stadt, an das Bündnis „Entwicklung Hilft“ überweisen möchte. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit.

Initiative der Stadträtin Anne Mühlhäußer (FGL)

Stadträtin Anne Mühlhäußer (FGL) hatte den Anstoss gegeben. Der Konstanzer Oberbürgermeister Frank aufgrund der Initiative vorgeschlagen, dass sich die Stadt Konstanz als Zeichen der Solidarität mit den hilfsbedürftigen Menschen am Horn von Afrika an der internationalen Hilfe mit einem Betrag von 10.000 Euro beteiligt. Nachdem die Mittel über eine Offenlage zwischenzeitlich genehmigt wurden, unterstützt die Stadt mit dem Betrag das Bündnis „Entwicklung Hilft“ , das die Spendengelder zweckgebunden für die Hilfe in Ostafrika einsetzt.

 Schlimmste humanitäre Katastrophe in Ostafrika

Durch die schwere Dürre sind am Horn von Afrika nach UN-Angaben zwölf Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Zehntausende Menschen starben bereits in den vergangenen Wochen. Laut dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF sind über zwei Millionen Kinder in der Region unterernährt, 500.000 davon in lebensgefährlichem Zustand. Die Vereinten Nationen sprechen von einer der schlimmsten Dürren seit 60 Jahren. António Guterres, der UN-Flüchtlingskommissar, bezeichnete die Situation im Juli 2011 als schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt. Betroffen von der Dürre sind Äthiopien, Kenia, Somalia, Dschibuti, Uganda und der Sudan.

Über das Bündnis „Entwicklung Hilft“

Das Bündnis „Entwicklung Hilft“ ist ein Zusammenschluss der fünf deutschen Hilfswerke Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe. Die Bündnismitglieder arbeiten eng mit einheimischen Partnerorganisationen zusammen, mit denen sie durch langjährige Kontakte verbunden sind. Um den Hunger in Ostafrika dauerhaft zu besiegen engagiert sich das Bündnis „Entwicklung Hilft“ über die akute Nothilfe hinaus auch für langfristige Entwicklungsprojekte am Horn von Afrika, wie zum Beispiel die dauerhafte Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

Foto: Screenshot http://www.entwicklung-hilft.de/

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