Historienkrimi, Vernissage und Klavier Open-Air in Konstanz

Konstanz. Wer Lust auf Kultur hat, ist heute Abend an mehreren Orten richtig. Das altehrwürdige Hotel Barbaroassa lädt zum historischen Krimi mit 3-Gang-Menü. Anlass ist der Konstanzer Frieden vor 830 Jahren. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Galerie Geiger präsentiert 18 wiederentdeckte Werke des Stuttgarter Hölzel-Schülers Richard Neuz (1894-1976). Venissage ist um 19 Uhr. Davide Martello lädt zu einem Klavierkonzert unter die Schänzlebrücke. Er präsentiert seine CD „9pmWorks part I“. Beginn ist um 20 Uhr.

Zurück ins Mittelalter

Das Hotel Barbarossa entführt seine Gäste zurück in die Zeit Kaiser Barbarossas. Die Gäste werden sich im Jar 1183 wieder finden. Florian Miehle verspricht eine spannende Geschichte und ein opulentes Mal.

Zurück zur frühen Moderne

Die Galerie Geiger stellt dieses mal keinen ZERO-Künstler aus, sondern zeigt Bilder des Malers Richard Neuz. Für Roland Geiger muss es wie ein Rendezvous mit der eigenen Jugendzeit gewesen sein, als ihm vor wenigen Monaten eine Sammlung mit Bildern des Malers Richard Neuz angeboten wurde. Unter den Werken, die rund 40 Jahre in einer Privatsammlung verborgen waren, befanden sich viele, die er vor fast einem halben Jahrhundert zum letzten Mal gesehen hatte – damals noch im Atelier des Künstlers. Ein enger Freund des Stuttgarter Malers hatte diese im Laufe der Sechziger Jahre erworben und bis zu seinem Tod wie einen Schatz um sich versammelt.

Über Richard Neuz

Die jetzige Wiederentdeckung könne als echter Glücksfall gelten, da Richard Neuz zu einer Generation gehört, die viele Schicksalsschläge und mehrfach den Verlust von eigenen Werken hinnehmen musste, heißt es in einer Mitteilung der Galerie Geiger. Anfang der Zwanziger Jahre erhielt Richard Neuz, der an zwei Weltkriegen teilnehmen musste, eine erste künstlerische Ausbildung bei Prof. Ernst Schneidler in Stuttgart, bevor ihn sein Freund Max Ackermann in den Kreis um Adolf Hölzel einführte. Doch gerade als er erste künstlerische Erfolge verzeichnen konnte, wurden die Ausstellungen, in denen er seine Werke der Öffentlichkeit präsentierte von den Nationalsozialisten geschlossen.

Bis 2. März in Konstanz

Nach dem zweiten Weltkrieg war er neben Willi Baumeister und Max Ackermann einer der Statthalter der frühen Moderne in Stuttgart und hat viele junge Menschen für die Kunst begeistert, darunter auch Roland Geiger, den er 1958 in den Kreis der Hölzel-Schüler einführte. Die Ausstellung mit den 18 wiederentdeckten Werken ist bis zum 2. März in der Galerie Geiger in Konstanz zu sehen.

Zurück an den Seerhein

Davide Martello, der für Konzerte auf einem im See stehenden Flügel oder Klavierkonzerten auf der Fahrradbrücke bekannt ist, bittet trotz winterlicher Temperaturen heute zum ersten Klassik-Openair des Jahres.

httpv://www.youtube.com/watch?v=3Em_jsN4CVs

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