„Ich will etwas bewegen“

Ulrich Krezdorn fordert Verkehrsdebatte

(wak) Die Verringerung des Verkehrs, der durch die Überlinger Altstadt rollt, bleibe ein brisantes Thema. Die Probleme seien noch nicht gelöst. Stadtrat Ulrich Krezdorn (CDU) mahnte bei der Sitzung des Überlinger Gemeinderats am Mittwochabend deswegen eine Sitzung des Verkehrsausschusses an.

Neunmonatige Sitzungspause

Der Wirtschaftsverbund Überlingen (WVÜ) habe im April ein Konzept vorgelegt und Vorschläge zum Thema Verringerung des Verkehrs in der Altstadt gemacht. Die Stadt habe bisher darauf noch nicht reagiert. „Das Thema brennt“, so der Stadtrat. Sitzungen des Verkehrsausschusses hätten nicht stattgefunden, kritisierte Krezdorn. Wörtlich sagte er, eine neunmonatige Sitzungspause sei ihm zu lang. Der CDU-Stadtrat, der selbst in der Überlinger Altstadt wohnt und ein Optiker-Fachgeschäft in der vom Verkehr stark belasteten Christophstraße betreibt, erklärte: „Ich will etwas bewegen.“

Ralf Brettin: Drückerproblem

Entwarnung gab es in der mehr als vierstündigen öffentlichen Sitzung, die erst gegen 22 Uhr endete, aber schon einmal, was den Linienbusverkehr in der Christophstraße betrifft. Baubürgermeister Ralf Brettin sagte auf eine Nachfrage von Stadtrat Robert Dreher (Freie Wähler), dass die Busse der RAB nun nicht mehr durch die Christophstraße fahren müssten. Wegen eines technischen Problems hatten die von der Franziskanerstraße kommenden Linienbusse die im vergangenen Jahr neu installierte Ampel nicht steuern können und deswegen nicht direkt durch die Marktstraße zum Landungsplatz fahren können. Ursache sei aber kein Problem mit einem amerikanischen Satelliten gewesen, sagte Brettin. Defekt gewesen sei ein Drücker.

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