In Konstanz Böllerverbot in der Altstadt und trotzdem mehrere Brände in der Neujahrsnacht

Konstanz. Die Bilanz der Konstanzer Polizei ist nach der ersten Nacht des Jahres gemischt. Während in der Konstanzer Altstadt Feuerwerkskörper verboten waren und es zu keinen Zwischenfällen mit Böllern und Raketen kam, brannten es in der Mannheimer Straße auf mehreren Balkonen eines Hauses und schon am Silvesternachmittag ging in der Chérisystraße ein Wohnwagen in Flammem auf. Außerdem brannte in der Nacht ein Auto in der Austraße. Zwei Wohnungen in der Mannheimer Straße sind nach den Balkonbränden nicht mehr bewohnbar. Zudem kam es in der Nacht in Konstanz zu mehreren Schlägereien. Das berichtet die Polizei.

Feuerwerksverbot in Altstadt überwacht

In der Konstanzer Altstadt waren Raketen und Böller verboten. Konstanz Polizeibeamte und Angestellte der Ortspolizeibehörde haben das Verbot überwacht. Das Abbrennverbots von Feuerwerkskörpern in der Altstadt sei eingehalten worden, teilte die Polizei mit. Verstöße habe es nicht gegeben.

Balkonbrände in der Mannheimer Straße

Weniger Glück als die Altstadtbewohner hatten die Bewohner eines Hauses in der Mannheimer Straße. Gegen 00.20 Uhr wurden der Feuerwehr gleich mehrere Balkonbrände an einem Gebäude in der Mannheimerstraße 16 gemeldet. In Folge der drei Balkonbrände sind zwei Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Den Sachschaden gibt die Polizei hingegen mit nur rund 20.000 Euro an.

Zwei Wohnungen unbewohnbar

Nach vagen bisherigen Erkenntnissen besteht laut Polizei der Verdacht, dass zwischen Mitternacht und 00.45 Uhr eine Feuerwerksrakete im zweiten Obergeschoss des Anwesens einschlug und auf dem Balkon gelagerte Gegenstände in Brand setzte. Das Feuer griff auf den darüberliegenden Balkon im dritten Obergeschoss über. Nach derzeitigem Erkenntnisstand sind vier Balkone im ersten bis vierten Obergeschoss beschädigt worden. Zwei Wohnungen im zweiten und dritten Obergeschoss sind derzeit nicht bewohnbar. Die Rakete wurde möglicherweise bei einem von vielen Personen, wie die Polizei mitteilte, „unkoordiniert abgebranntem Feuerwerk“ gezündet. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.

Auto und Wohnwagen brannten

Gegen 03.00 Uhr geriet dann in der Austraße ein Auto in Brand. Bereits am Silvesternachmittag gegen 15.00 Uhr erhielt die Polizei über Notruf die Mitteilung, dass in der Cherisystraße ein Wohnwagen in Flammen stehen würde und drei Jugendliche davon gerannt seien. Einsatzkräften der Feuerwehr löschten den Brand und kühlten die in einem abgebrannten Behälter außerhalb des Wohnanhängers gelagerte heiße Gasflasche. Eine Fahndung nach den Jugendlichen war bisher nicht erfolgreich.

Zehn Schägereien im neuen Jahr

Nach zunächst ruhigem Abend hatte es die Polizei ab etwa 01.30 Uhr nahezu zeitgleich mit zehn großen Schlägereien und zwei Streitigkeiten zu tun. Mit Unterstützung von Beamten der Bundespolizei gelang es der Polizei die Schlägereien zu beenden. Hundeführer wurden aus Singen nach Konstanz verlegt.

Junge alkoholisierte Frau

Zu tun hatte es sie Polizei auch mit acht volltrunkene Personen, die von Einsatzkräften der Rettungsdienste betreut wurden. Am Neujahrsmorgen gegen 04.15 Uhr wurde der Polizei mitgeteilt, dass vor einer Gaststätte eine stark betrunkene Person auf dem Gehweg kauernd würde. Die jungen Frau, die ihren Namen nicht mehr nennen konnte und keinen Ausweis dabei hatte, wurde vom Rettungsdienst ins Klinikum gebracht, wo die 15-Jährige später laut Polizei von ihren Eltern abgeholt wurde. Die 15-Jährige hatte offenbar 1,5 Promille Alkohol im Blut.

Aggressiver Gast

Vor den Diskos im Industriegebiet hatten sich an deren Eingängen lange Schlagen gebildet und Besucher warteten stundenlang auf Einlass.Gegen 03.00 Uhr belästigte ein alkoholisierter 22 Jahre alter Mann in einer Disko im Industriegebiet mehrere Gäste, weshalb er vom Sicherheitspersonal aus der Disko verwiesen wurde. Der alkoholisierte Mann verbrachte die restliche Nacht dann nach richterlicher Anweisung dann in einer Arrestzelle der Polizei.

Weiter berichtete die Polizei, dass sie aufgrund der vielen Einsätze bei Ruhestörungen in der Nacht nicht mehr sofort einschreiten konnte.

 

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.