Installation „Monkey Business“ in Friedrichshafen

Schottischer Künstler Andrew McNiven zu Gast beim artsprogram der ZU

Friedrichshafen (red) Das artsprogram der Zeppelin Universität lädt für Donnerstag, 15. Juli, um 19 Uhr zur Eröffnung der Installation „Monkey Business“ des schottischen Künstlers Andrew McNiven am Campus Fallenbrunnen 18 ein.

Fragen der Ästhetik des Ausstellens

In der Installation geht es um Fragen der Ästhetik und Bedeutung des Ausstellens. Inhaltlich bezieht sich Andrew McNiven mit seiner Fotoserie „Monkey Business” auf eine Äußerung Donald Judds’ von 1987: „It takes a great deal of time and thought to install work carefully. This should not always be thrown away… otherwise art is only show and monkey business.” Mit seiner fotografischen Spurensuche tritt Andrew McNiven den Beweis an, dass dem Prozess des Zeigens, Hängens, Installierens, also dem Inszenieren und Ausstellen von Kunst, gleich viel Bedeutung zukommt wie dem, was gezeigt wird. Strahlen viele Installationen in Kunsträumen eine Art von Selbstverständlichkeit aus, als wären die Werke schon immer dort gewesen, so zeigen die kleinformatigen Fotografien, welche an renommierten Kunstorten wie der Tate Modern aufgenommen wurden, die Fehlerstellen, Brüche und Spuren im Prozess des Ausstellens.

Über die Biografie des Künstlers

Andrew McNiven (geb. 1963 in Edinburgh), studierte am Goldsmiths College in London, hat seit 1990 Ausstellungen in den Riverside Studios, der Lisson Gallery, der Whitechapel Gallery, BANK, der Akademie der Kunst, Berlin und der Neuen Galerie, Dachau. Parallel dazu leitete er über viele Jahre eine Galerie und entwarf Ausstellungsdesign für zahlreiche Londoner Galerien, wie die Lisson Gallery, die Architectural Association und das Camden Arts Centre.

Foto: Zeppelin University

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