Interboot Friedrichshafen: Die Wassersportbranche hat das Wellental durchschifft

49. Interboot vom 18. bis 26. September ein Muss für Wassersportler

Friedrichhsafen. „Wir trimmen aktiv unsere Segel – und die stehen gut“. Bei der Vorstellung der 49. Interboot hat Messechef Klaus Wellmann Optimismus versprüht, dass die Wassersportbranche ihr Tief überwunden haben könnte. Eine der Indizien: Zu der am 18. September beginnenden Wassersportmesse haben mit 518 Ausstellern aus 25 Ländern mehr Anbieter ihr Kommen angesagt als noch im vergangenen Jahr (510).

Wieder mehr Aussteller bei Interboot

Zuversicht auch bei Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Das Wellental ist durchschritten“, ist er überzeugt. Neben mehr Ausstellern wird im Vergleich zum Vorjahr zusätzliche Fläche belegt sein, außerdem herrscht in der Branche wieder eine postive Grundstimmung, erfährt er. Vor der Jubiläums-Veranstaltung im nächsten Jahr (der 50.) kündigte Kreidenweiß auf 70 000 Quadratmetern in neun Hallen sowie im ausverkauften Interboot-Hafen einen „Sack voller Premieren“ an.

Elektroantriebe auch auf dem Wasser

Die meisten Aussteller (63) kommen aus der Schweiz, ein Viertel der erwarteten 90 000 Besucher kommt nicht aus Deutschland, betonte Klaus Wellmann die Internationalität der Messe, die Wassersport erlebbar machen will, wozu das Geschehen im Interboot-Hafen – in dem allein 110 Schiffe liegen und getestet werden können – sowie vor der Uferstraße beitragen werden. Im Motorbootbereich haben Elektroantriebe auch die Wassersportler erreicht. Die Schweizer Werft Boesch aus Kirchberg bei Zürich feiert mit ihrem Boot „620 Electric Power“ Weltpremiere. Ausführlich berichten wir noch.

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