Internetkriminalität: Noch ein Fall von übler Abzocke im Kreis Konstanz

E-Mail Empfänger sollten dubiose Mail ignorieren – Genannte Anwaltskanzlei hat nichts mit Fall zu tun

Konstanz. Die Polizei warnt Internetnutzer vor einer üblen Abzocke. Weil die User angeblich Musiktitel heruntergeladen haben sollen, sollen sie 100 Euro zahlen. Genannte Rechtsanwaltskanzlei weiß von nichts.

Polizei spricht von dreister Masche

Raffinierte Abzocker versuchten in den zurückliegenden Tagen Internet-User mit einer dreisten Masche übers Ohr zu hauen. Zahlreiche Personen erhielten von den Betrügern ein E-Mail in dem ihnen vorgeworfen wurde, dass sie widerrechtlich Musikstücke aus dem Internet heruntergeladen haben. Den Angeschriebenen wurde mit einem Strafverfahren gedroht, sollten sie nicht bereit sein, eine so genannte Ukash-Karte im Wert von 100 Euro zu erwerben und den auf der Karte befindlichen Pin-Code an eine bestimmte E-Mail-Adresse weiterzuleiten. Mit diesem Pin ausgestattet, könnte sich der bislang unbekannte Beschuldigte den Betrag in Höhe von 100 Euro gutschreiben lassen. Damit das Schreiben glaubwürdig wirkte, benutzte die Täterschaft den Namen einer Rechtsanwaltkanzlei, die von den Machenschaften nachweislich nichts wusste. Die Polizei rät allen Betroffen sich nicht einschüchtern zu lassen und unter keinen Umständen auf solch dubiose E-Mails zu reagieren.

Ein Kommentar to “Internetkriminalität: Noch ein Fall von übler Abzocke im Kreis Konstanz”

  1. hinterwäldler
    20. Oktober 2010 at 17:27 #

    Ausführlich und für jeden verständlich in einem Video von Sempervideo: http://www.sempervideo.de/?p=6972

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