Islamisten-Prediger Pierre Vogel am Samstag in Konstanz

Allmannsdorfer Halle für Vortrag gemietet – Stadt hat keine Einwände gegen Salafisten-Veranstaltung

Screenshot Website Einladung zum ParadiesKonstanz. Der umstrittene Islam-Prediger Pierre Vogel will am Samstag in Konstanz einen Vortrag halten. Der deutsche Konvertit, der von seinen Anhängern wie ein Popstar verehrt wird, ist ein besonders konservativer Islamist und gehört zu den Salafisten. Die Stadt Konstanz hat keine Einwände, dem Verein „Einladung zum Paradies“ ein öffentliches Forum zu geben. Da der Verein nicht verboten ist, habe die Stadt auch gar keine andere Wahl gehabt als den Islamisten die Halle zu überlassen, sagte Stadtsprecher Walter Rügert.

Keine Gründe für Verbot des Prediger-Vortrags

Die Konstanzer Hallen vergibt das Sport- und Bäderamt. In Konstanz trat ein Mann auf, der seinen Namen und seine Anschrift hinterließ und für einen Vortrag die Allmannsdorfer Halle mieten wollte. Offenbar vergab die Stadt die Halle nicht blauäugig an die Gruppe, die die islamische Rechtsordnung als der westlichen Ordnung und Demokratie überlegen begreift. „Wir haben uns bei der Polizei erkundigt, ob etwas gegen die Gruppe vorliegt“, so Rügert. Seit etwa einem Jahr werden die Islamisten vom Verfassungsschutz überwacht. Die Polizei gab der Stadt allerdings die Auskunft, dass nichts gegen den Hallenmieter vorliege. „Wir haben keine rechtliche Möglichkeiten, das zu verbieten“, sagte Walter Rügert. Konstanz sei eine „tolerante und liberale“ Stadt. Es gebe einen sehr guten interreligösen Dialog und erfolgreiche Integrationsbemühungen. Rügert sprach von „gegenseitigem Respekt“ und davon, dass sich die Religionen gegenseitig anerkennen. Es sei sehr bedauerlich, dass durch die geplante Veranstaltung mit Pierre Vogel in der Allmannsdorfer Halle die für das friedliche Zusammenleben so wichtigen Werte des gegenseitigen Respekts und der Toleranz in Frage gestellt zu werden drohen, heißt es in einer Erklärung der Stadt vom Donnerstag.

Keine Neue Bewertung nach Razzia bei Salafisten

Deutsche Sicherheitsbehörden haben in dieser Woche bei einer Razzia und mit einem Großeinsatz radikale Islamisten in drei Bundesländern „aufgeschreckt“, berichtet die Welt online. Darunter war auch der Verein „Einladung zum Paradies“ (EZP). Beamte durchsuchten im Auftrag des Bundesinnenministeriums in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen laut Medienberichten wie dem Bonner General-Anzeiger insgesamt 23 Vereins- und Privaträume des bundesweit aktiven Netzwerks sogenannter Salafisten. Ziel sei es, die Vereine „Einladung zum Paradies“ (EZP) und „Islamisches Kulturzentrum Bremen“ (IKZB) zu verbieten und dies mit Hilfe beschlagnahmter Objekte rechtssicher zu machen, zitiert die Welt online einen Ministeriumssprecher. Die Durchsuchungen sollten zeigen, ob sich der bisherige Anfangsverdacht bestätigt. Das Ministerium verdächtigt die Vereine, die verfassungsmäßige Ordnung beseitigen und durch einen islamischen Gottesstaat ersetzen zu wollen. Walter Rügert sagte dazu: Ein Verdacht rechtfertige noch kein Verbot. Die Stadt habe von der Polizei eine klare Antwort erhalten. Bürgermeister Claus Boldt weist darauf hin, dass die Stadt aufgrund juristischer Rahmenbedingungen die Nutzung der Räume nicht versagen kann: „Wir haben intensiv prüfen lassen, ob ein Versagen der Räume der Mehrzweckhalle Allmannsdorf für die Veranstaltung mit Pierre Vogel möglich ist. Für eine Versagung gibt es jedoch keine rechtlichen Gründe.“

Foto: Screenshot http://www.ezpmuslimportal.de/

20 Kommentare to “Islamisten-Prediger Pierre Vogel am Samstag in Konstanz”

  1. Matthias Brömmelhaus
    16. Dezember 2010 at 13:16 #

    Verstehe ich das richtig? Die Stadt Konstanz ist Eigentümerin der Halle. Und als Eigentümerin kann Sie nicht frei darüber entscheiden, wem sie ihre Räumlichkeiten überlässt / vermietet? Heißt das dann auch: Wenn die NPD in Konstanz eine Halle mieten möchte, wird die Stadt ihr die Räumlichkeiten auf jeden Fall überlassen / vermieten, denn schließlich ist auch die NPD nicht verboten. Mir drängt sich hier der Eindruck auf, dass man einer Auseinandersetzung aus dem Wege gehen will, getreu dem Motto: „Hurra wir kapitulieren!“

  2. dk
    16. Dezember 2010 at 13:47 #

    Es könnte daran liegen, dass die Stadt keine Privatperson ist und ausser dem „normalen Mietrecht“ noch mehr zu beachten ist.

  3. dk
    16. Dezember 2010 at 13:48 #

    Der Titel Verein „Einladung zum Paradies“ ist etwas irreführend, wenn man automatisch an das „Bodensee-Paradies“ denkt. Kein Verbotsgrund der „irreführenden Werbung“?

  4. Andreas Meier
    16. Dezember 2010 at 17:18 #

    Die Rechtslage für die Stadt mag so sein, wie geschildert (wobei regelmässig und zu Recht an rechtsextreme Organisationen keine Räumlichkeiten von Gemeinden vermietet werden). Es ist für mich jedoch die Frage, ob die Konstanzer und Konstanzerinnen ohne Widerworte eine Versammlung von Leuten zulassen, die ganz offen der Scharia das Wort reden, Steinigungen befürworten und die Gleichstellung von Mann und Frau mit Füssen treten. Wer Belege dafür will, der muss sich nur obiges Video anschauen. Ich hoffe, dass wenigstens der Südkurier das Thema kritisch aufnimmt. Ein Lob an see-online!

  5. dk
    16. Dezember 2010 at 18:54 #

    Vor vielen Jahren hat eine pensionierte Verfassungsrichterin in einer „TV-Bildungssendung“ zur Religionsfreiheit sinngemäss mitgeteilt, dass die allgemeine Religionsfreiheit besteht, aber der Staat problemlos seine Sympathien zum Ausdruck bringen kann. Das Gegenteil dürfte auch möglich sein.

    Übermorgen soll am Veranstaltungstag die Eiseskälte bis -5/-7 Grad sein, gefühlt wie -10 Grad. Man denkt ungerne an Heizungsausfälle im Ostharz (S-Anhalt): sei es durch Haushaltssperren für eine Hochschule oder eine Reparatur im Studenten-Wohnheim.

    Der NPD gefällt z.B. keine Kälte zum „Warm-Reden“, wenn man mit Handschuhen vor Publikum bibert und sibirische Winde durch die Gegend pfeifen; besonder Standfestigkeit wird beim Wind „von vorne“ benötigt.

    Wenn das nicht hilft, dürften die „einfachen Leute/Rentner“ mit ihrer Ghandi-mässigen Freundlichkeit die Erkenntnis vermitteln, dass „hier aller Werbeaufwand umsonst ist“.
    Man ist immer neugierig, was „West-Promis so zu berichten haben“ (und denkt sich seinen Teil; einige Fähigkeiten sind aus DDR-Zeiten erhalten geblieben).

  6. Gabo
    16. Dezember 2010 at 20:23 #

    Schöner Nazi-Klumpp.

    http://www.youtube.com/watch?v=3lz_MaEue_E&feature=related

  7. FDGO
    17. Dezember 2010 at 09:56 #

    Es wird Zeit, dass man diesem Treiben einen Riegel vorschiebt. Sollen diese Leute doch in Saudi Arabien ihre mittelalterlichen Gewaltfantasien ausleben.

  8. guenther
    17. Dezember 2010 at 12:54 #

    Unglaublich, was in Deutschland mögllich ist. Dieser psychopatische Hassprediger Vogel, dieses
    kranke Hirn, der Deutschland offen bekämpft, darf OHNE von auch nur irgendeiner offiziellen Seite gemassregelt seinen Steinzeitislam verbreiten und jungen Menschen den Kopf verdrehen. Deutschland IHR SEID ECHT NUR NOCH ARSCHLOECHER. Ihr verdient es nicht besser, bis diese Muslime die MAcht haben.

  9. hans
    17. Dezember 2010 at 17:02 #

    Wirklich gute Ausrede!Selbst Punk Konzerte ob Links oder nicht werden öfters verboten!Und Punk ist Toleranz-Islam ist…

  10. Christian
    17. Dezember 2010 at 21:09 #

    Tja, so ist das eben mit der heuchlerischen „politischen Korrektheit“… zum Glück gibt es anscheinend trotzdem viele Menschen die offen sagen, dass ihnen das nicht gefällt… der „Kaiser trägt keine Kleider“, wer sich das traut zu sagen (sehen tut es jeder) wird ja leider als „Rechtspopulist“ gemobbt.

  11. Lothar Herzog
    18. Dezember 2010 at 12:37 #

    Die Stadt Konstanz ist gut beraten gewesen den Prediger ( ? )
    Pierre Vogel wegen der Schneelast in Allmansdorf auszuladen.
    Doch was ist im März wenn der wiederkommen will?????
    Nur kurz zu Herrn Vogel. Er betreibt eine Webseite mit dem Titel
    „EinladungzumParadies“.
    Sie sollten sich die Zeit nehmen die paradiesischen Zustände in
    den moslemischen Ländern anzuschauen. Von Marocko bis nach
    Indonesien sind Konflikte untereinder. Ja Sie lesen richtig. Unter
    einander streiten die Moslems und bekämpfen sich bis auf das
    Messer.
    Sunniten und Schiiten. Daneben gibt es noch die Wahhabiten in
    Saudi – Arabien welche besonders streng die Scharia auslegen.
    Scharia. Nach der Scharia ist es verboten in moslemischen Ländern
    christlich zu missionierenl. Darauf steht in Saudi – Arbien die
    Todesstrafe. Dies nur zum besseren Verständnis. Auf der einen
    Seite fordert man als Moslem die Religionsfreiheit. Auf der anderen
    Seite ist man unfair.
    Und dann imer das Argument das die Gewalt durch die Christen
    durch die Kreuzzüge ausging. Schauen Sie doch mal ins Internet.
    Genau nach 463 Jahren moslemischer Agression haben die Christen
    angefangen sich zu wehren.
    Ich empfehle jedem das Buch „Geschichte der Sklaverei“ von
    Egon Flaig. Seit Mohammed seine Lehren mit Feuer und Schwert
    verbreitet ist Unfrieden auf der Welt. Lesen Sie die Geschichte genau.
    Sie werden feststellen, daß Europa fast untergegangen wäre durch
    die jahrelangen Überfälle durch die Türken / Osmanen.
    Siehe Wien. Die heutige Türkei war früher chrisstliches Land.
    Alles haben die gestohlen.
    Ganz Nordafrika war christlich. Alles zwangskonvertiert oder
    ermordet.
    Rechtsradikal. Sie sollten mal schauen wer den Adolf Hitler in
    Berlin besucht hat. Es war der Onkel von dem feinen Arafat. Der
    hatte mit Hitler ein Geheimabkommen. Bosnische Moslemsoldaten
    zur Vernichtung der Juden.
    Das ist die Tatsache.
    Auf alle Fälle werde ich im März den allergrößten Widerstand
    gegen einen Auftritt von Pierre Vogel entfachen.

  12. Anti3anti
    18. Dezember 2010 at 12:41 #

    Es ist eine Frage der Zeit, bis der Islam die größte Religionsgemeinschaft Deutschlands sein wird.

    Die Stadt Konstanz handelt somit vorausschauend und verantwortungsvoll, wenn sie Islamisten hofiert.

  13. Lothar Herzog
    18. Dezember 2010 at 12:48 #

    Bitte, die Schreibfehler zu entschuldigen. Ich war sehr aufgebracht
    als ich das gelesen habe.

  14. Lothar Herzog
    18. Dezember 2010 at 14:23 #

    Anti3anti
    Schreiben Sie das als Spass. Oder wie soll man dies auffassen?

  15. Anti3anti
    18. Dezember 2010 at 23:03 #

    Finden Sie meine Wahrheit spaßig?

  16. Lothar Herzog
    19. Dezember 2010 at 10:13 #

    @15
    Ob ich Ihren Kommentar spassig finde. Mit Sicherheit nein.
    Sind Sie der Überzeugung, daß der Islam eines Tages die
    Überhand hat. Dann sollten Sie dies hier schreiben. Ich will
    nicht unter einer islamischen Knute leben.

  17. Anti3anti
    19. Dezember 2010 at 16:29 #

    Dann müssen Sie dafür sorgen, dass Ihre Meinung die der Mehrheit sein wird.

  18. Lothar Herzog
    19. Dezember 2010 at 18:58 #

    Anti3anti
    Ich werde dafür sorgen. Durch Aufklärung. Viele sind einfach
    uninformiert und machen sich keinen Kopf.
    Ich sehe die Gefahr und werde mein Möglichstes tun damit
    dieser böse Schatten verschwindet.

  19. Lothar Herzog
    19. Dezember 2010 at 21:16 #

    Anti3anti
    Danke. Sie hören von mir.

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