Ist der Bodensee-Katamaran bloß zu teuer?

Kat verlängert Halbpreis-Aktion bis Ende März – Tausende Pasagiere mehr

Bodensee KatamaranKonstanz/Friedrichshafen. Mehr als 6.000 zusätzliche Fahrgäste hat die Aktion „Rückfahrt gratis“ dem Katamaran im Januar gebracht, Und im Monat Februar habe man schon nach zwei Wochen mehr Fahrgäste an Bord gehabt als im Vorjahr, berichtet Reederei-Geschäftsführer Manfred Foss. Deshalb hat sich die Reederei entschlossen, die Aktion zu verlängern. Hin- und Rückfahrt zum halben Preis, das gilt neu bis 31. März.

Für 9,50 Euro von Konstanz nach Friedrichshafen

Das einfache Ticket zwischen Friedrichshafen und Konstanz gilt in diesem Zeitraum auch für die Rückfahrt. Damit kostet die Fahrt über den See und zurück bis 31. März nur 9,50 Euro. Reederei-Geschäftsführer Manfred Foss freut sich über die bisherigen erfreulichen Zahlen. „Gerade bei dieser Aktion waren viele Menschen auf den Schiffen, die den Katamaran zum ersten Mal genutzt haben.“ Für die Inhaber von Monats- und Jahreskarten gibt es im Aktionszeitraum ein Bonbon: Sie dürfen an den Samstagen und Sonntagen zwei weitere Personen kostenlos mitnehmen.

Katamaran geht in die Verlängerung

Mit der Verlängerung der Aktion hofft die Reederei nun, an den bisherigen Erfolg anzuknüpfen. Die Fahrgäste dürfte es freuen: „Die Ausweitung bis März gibt nun noch einen Monat länger die Gelegenheit für einen Frühlings-Ausflug“, so Foss.

Während der Halbpreis-Aktion bis Ende März gilt der einfache Fahrschein für Erwachsene oder Kinder auch für die Rückfahrt. Voraussetzung ist, dass Hin- und Rückfahrt am gleichen Tag stattfinden. Infos zum Katamaran: www.der-katamaran.de.

Foto: Katmaran-Reederei

Ein Kommentar to “Ist der Bodensee-Katamaran bloß zu teuer?”

  1. Bruno Neidhart
    16. Februar 2011 at 11:03 #

    Ich glaube schon, dass die Reederei mit den Fahrpreisen experimentieren sollte, um alle Möglichkeiten auszuloten, in absehbarer Zeit durch vermehrten Zuspruch möglichst in die Gewinnzone zu schippern. Wieweit allen potentiellen Benutzern – die „Pendlern“ wissen es bereits – die Attraktivität der beiden Katamaranstädte (und deren Umgebung) bekannt ist, was zu einem Besuch animierten kann, weiss ich nicht, nehme aber an, dass die „normale Werbung“ das Wesentliche vermittelt. Auffallend ist zudem, dass z.B. im Konstanzer Hafengebiet keine Autoparkplätze bestehen, die durchaus ins Bild eines permanenten Fährbetriebs passen würden. Der Versuch, hier etwas korrigierend einzugreifen, ist im Frühjahr 2010 bekanntlich im Verbund mit dem „Kultur- und Konggresstourismusversuch“ auf K-V als Nebeneffekt „bachab“ gegangen. Eines ist wohl sicher: Der Katamaranbetrieb wird niemals mit dem Begriff „Billig“ zu etikettieren sein. Da ist er mit einem Thermalbad gleichgeschaltet. Und wenn man mit Enkeln etwa „auf Katamaran-Dornier- (oder Zeppelin-) Museum macht“, dann noch im Restaurant nicht nur Pommes verspeist, ist das Ganze auch mit einem lobenswerten Kombitickets schon ein ordentliches Unternehmen für Normalopas. Dass es sich trotzdem ab und zu lohnt, steht allerdings ausser Zweifel. Und für den Fall, dass die Grundidee schief geht, hat die Reederei wohl noch einen Plan B in ihren Schubladen……

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