„Jetzt Ja! zu B31 Neu“ zwischen Friedrichshafen und Immenstaad

Kampagne B31 neuFriedrichshafen. Jetzt Ja! Das Bündnis Pro B31 und die Stadt Friedrichshafen haben am Freitag bei einer Pressekonferenz den Startschuss für eine neue Infrastruktur-Initiative gegeben. Das Ziel: Eine Finanzierungszusage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für den Weiterbau der Umgehungsstraße B31 Neu zwischen Friedrichshafen und Immenstaad zu erwirken. Das teilte die Stadt Friedrichshafen mit.

Multimediale Kampagne bis Juni

Von April bis Juli 2013 werden das Bündnis Pro B31 und die Stadt Friedrichshafen in der Region am Bodensee und in der Bundeshauptstadt Berlin eine multimediale Kampagne für die Finanzierung und den Weiterbau der Bundesstraße B 31 Neu umsetzen.

Seit 50 Jahren Thema

Bündnis und Stadt möchten so sicherstellen, dass die Argumente für die Finanzierung der B31 die bundespolitischen Entscheider und eine größere Öffentlichkeit wahrnehmen. „Seit genau 50 Jahren ist der Neubau der B31 als Umgehungsstraße für die Stadt Friedrichshafen im Gespräch. Für Bürgerinnen und Bürger vor Ort, Wirtschaft, Tourismus und das Landesministerium hat das Projekt oberste Priorität. Wir tragen das Thema jetzt in die breite Öffentlichkeit und erwarten ein positives Signal“, so Andreas Brand, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen. Geplant sind Vor-Ort-Aktionen, die den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit geben, sich aktiv an der Kampagne zu beteiligen.

Aktionen geplant

Events geplant sind in Stuttgart und Berlin: Unter anderem geben solle es eine Aktion des Gemeinderats auf der B31, eine Aktionswoche in Friedrichshafen, eine B31-Skatertour durch Friedrichshafen und eine Petition im Deutschen Bundestag sowie diverse Postkarten- und Plakataktionen in Friedrichshafen und Berlin.

Friedrichshafener Sicht

Menschen, Politik und Wirtschaft vor Ort sind sich einig: Der Weiterbau der B31 Neu zwischen Friedrichshafen und Immenstaad ist 2012 zu Recht vom Landesministerium Baden-Württemberg an erster Stelle aller planfestgestellten Bundesstraßenbauprojekten in Baden-Württemberg priorisiert. „Als Bürger der Stadt Friedrichshafen bin ich selbst vom hohen Verkehrsaufkommen auf der B31 betroffen. Die Lebensqualität der Anwohner wird durch 28.000 täglich vorbeifahrenden Autos erheblich beeinträchtigt. Der Ausbau der B31 ist dringend notwendig, um auch die Infrastruktur der Region zu verbessern. Darüber hinaus spreche ich mich als Geschäftsführer des Zeppelin Konzerns mit Sitz in Friedrichshafen für eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Friedrichshafen aus. Der Ausbau der Bundesstraße ist eine strategisch sinnvolle Investition in die Zukunft. Dadurch verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit der hier ansässigen und überregional agierenden Unternehmen“, erläutert Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der ZEPPELIN GmbH.

Stoßrichtung Berlin

Die neue Initiative des Bündnis Pro B31 und der Stadt Friedrichshafen zielt darauf ab, das Thema auf bundespolitischer Agenda zu verankern und gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger in der Region Friedrichshafen zu mobilisieren. Darüber hinaus werden Multiplikatoren aus der Region wie Landespolitiker, Unternehmer und Bundespolitiker aus Baden-Württemberg mit einbezogen und kontinuierlich informiert. Damit das Warten auf die Mittelvergabe durch das Bundesverkehrsministerium ein Ende hat, werden alle Kräfte der Region Friedrichshafen im Rahmen der politischen Kampagne in Richtung Berlin gebündelt.

Bewusst in Zeit vor Bundestagswahl

Die dreimonatige Kampagne ist bewusst auf den Zeitraum im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 angelegt. Sie verknüpft in diesem engen Zeitfenster verschiedene aufmerksamkeitsstarke Aktionen miteinander, um dieses regionale Verkehrsthema auf die Berliner Bühne zu tragen. Dabei kommen neben Werbemaßnahmen auch neue Aktionsformate bei Events und Social Media zum Einsatz.

Weitere Informationen: www.b31neu.de

Ein Kommentar to “„Jetzt Ja! zu B31 Neu“ zwischen Friedrichshafen und Immenstaad”

  1. Günther Thiel
    26. August 2013 at 21:55 #

    Die Staus vor Hagnau beginnen schon jetzt oft ab dem Donier-Knoten, nach Messen schon ab Grenzhof oder Fischbach, obwohl der Verkehrfluß durch Ampeln in FN und Fischbach reguliert wird. Wie soll das werden, wenn der Verkehr durch Friedrichshafen zweispurig „ungebremst“ nach Immenstaad führt? Folge: die Staus vor Hagnau werdn noch länger.
    B31 neu bis Immenstaad und dann 20 Jahre warten auf die Umgehung Hagnau?
    A 96 Wangen -Leutkirch lässt grüßen!
    Fazit:Die B 31 neu bis Immenstaad wird FN und Fischbach zwar entlasten, das Problem der Staus aber nicht beheben, sondern nur ein Stück verschieben. Den schwarzen Peter hat Immenstaad und Hagnau mit noch mehr Belastung.

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