Jüdische Gemeinden spenden für Betroffene des Konstanzer Altstadtbrandes

Mitglieder helfen Menschen in Opfern des Altstadtbrandes – Bürgermeister spricht von Zeichen der Solidarität

Mitglieder jüdischer Gemeinden spenden für Konstanzer AltstadtbrandopferKonstanz. Gabriel Albilia hat am Montag, 27. Dezember, an Bürgermeister Kurt Werner einen Scheck in Höhe von 2000 Euro für Betroffene des Brandes in der Altstadt. Gesammelt hatten jüdische Einwohner. Die Spende ist aber nicht die einzige: Viele Konstanzer haben sich in den vergangenen Tagen solidarisch gezeigt.

Dankbarkeit für Synagogenbau

„Diese Spende kommt von allen jüdischen Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt“, so Gabriel Albilia. Sie sei ein Zeichen der Hilfe und des Dankes. „Wir danken für den Bau der neuen Synagoge, der durch die Unterstützung des Gemeinderats möglich wird. Als Bürger dieser Stadt möchten wir aber auch helfen, wenn Mitbürger in Not geraten sind.“ Bürgermeister Kurt Werner bedankte sich im Namen der Stadt für diese Hilfe: „Das ist ein schönes Zeichen der Solidarität und der Gemeinsamkeit“, betonte der Baubürgermeister. Ein solches Zeichen gesetzt haben über Weihnachten freilich nicht nur die jüdischen Gemeinden in Konstanz. Auch andere, deren Namen nicht öffentlich genannt worden sind, haben mit größeren und kleinen Spenden geholfen. Zu Wort gemeldet hatte sich auch der Fraktionsvorsitzende der CDU im Konstanzer Gemeinderat, Alexander Fecker. Fecker schrieb an die Feuerwehr und andere Hilfs- und Rettungsorganisationen unter anderem: „Der Einsatz – und zwar der hauptberuflichen und der freiwilligen Rettungskräfte – ist beispielhaft und professionell. Er zeigt einmal mehr, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist.“

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.