Junge Deutsche und Franzosen sprechen in Konstanz über Zukunft Europas

Jusos veranstalten deutsch-französisches Symposium zur Staatsschuldenkrise in Europa

Konstanz/Bodenseekreis. Die Kreisverbände Bodensee und Konstanz der JungsozialistInnenen (Jusos) veranstalten am Wochenende das erste „Europa-Forum am Bodensee“. Von Samstag, 3.März, bis Sonntag, 4. März, debattieren junge Interessierte in der Konstanzer Jugendherberge in Allmannsdorf zum Thema „Europa in der Finanzmarktkrise – Ist die EU am Ende?“. Das zweisprachige Forum wird von den Jusos gemeinsam mit dem Mouvement des Jeunes Socialistes Seine-et-Marne (Frankreich, département in dem die Konstanzer Partnerstadt Fontainebleau liegt) veranstaltet.

Wie viel Krise verträgt Demokratie?

Ab Samstagmorgen diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 11 Uhr über Ursachen und Konsequenzen der Krise. Wissenschaftliche Fundierung liefern Prof. Dr. Günter Franke, Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Finanzmanagement an der Universität Konstanz sowie PD. Dr. Sven Jochem. Sie beleuchten die Ursachen der Krise und widmen sich der Frage, wie viel Krise die Demokratie verträgt.

Minister und Europa-Parlamentarierin zu Gast

Ebenfalls zu Gast sind am Samstag Evelyne Gebhardt, Mitglied des Europäischen Parlaments, sowie Peter Friedrich, der baden-württembergische Minister für Bundesrat und Europa. Mit ihnen Diskutieren die Teilnehmer aus Deutschland und Frankreich die Auswirkungen auf das Miteinander der Völker in der Europäischen Union. Am Sonntag werden Lösungsvorschläge und Instrumente zur Verhinderung künftiger Krisen erarbeitet.

Das Europa-Forum wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk gefördert.

 

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