Junge Liberale „Wir verstehen mehr als nur Bahnhof“

Jungliberale küren Strasser zum Spitzenkandidaten – Pro Stuttgart 21-Antrag verabschiedet

Ravensburger Benjamin StrasserRavensburg. Auf ihrem 58. Landeskongress in Baienfurt haben die Jungen Liberalen Baden-Württemberg am vergangenen Samstag den Ravensburger FDP-Landtagskandidaten Benjamin Strasser zu ihrem Spitzenkandidaten gekürt. Strasser setzte sich in einem spannenden Rededuell mit rund 58 Pozent gegen Frank Berger aus Ulm durch. In seiner Rede betonte Strasser die Notwendigkeit jungliberaler Abgeordneter im Landtag. Gerade in Fragen der Neuverschuldung, des Fachkräftemangels und kommunaler Alkoholverbote, sei die Sicht junger Menschen notwendiger denn je.

JuLis sprechen sich für Stuttgart 21 aus

Strasser wandte sich auch gegen eine zunehmende „Dagegen-Republik“. „Wenn die Grünen aus Deutschland ein lebendes Museum machen wollen, dann haben wir was dagegen“, rief Strasser den Delegierten zu. Baden-Württemberg sei mehr als nur Stuttgart 21.Unter dem Titel „Baden-Württemberg 21 – Wir verstehen mehr als nur Bahnhof“ diskutierten die 150 Delegierten ein umfassendes Programm zur Landtagswahl. Teils vertritt der FDP-Nachwuchs auch konträre Positionen zur Mutterpartei. So lehnen die Jungliberalen das aktuelle Studiengebührenmodell ab und plädieren für eine Nachlagerung der Gebühren. Neben dem Landtagswahlprogramm wurden auch verschiedenste Fachanträge wie zum Problem des Fachkräftemangels oder des Infrastrukturprojekts Stuttgart 21 beraten und verabschiedet. In letzterem Antrag sprechen sich die JuLis ausdrücklich für das Projekt aus. Einen Konflikt mit regionalen Strecken wie zum Beispiel der Südbahn sei nicht zu erkennen, da die Finanzierung aus verschiedenen Mitteln erfolge und die Südbahn durch eine Schnellbahnstrecke Stuttgart-Ulm aufgewertet werde.

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