Junges Konstanz will Live-Stream vom zweiten „Runden Tisch“ zu Glasverbot

Vorbild Schlichtung zu Stuttgart 21 – Vorwurf: OB vergaß Studierendenvertreter einzuladen

Konstanz. Die Nachwuchsorganisationen der politischen Parteien fordern beim „Runden Tisch“ zur Situation in der Seestraße und in der Stadt am Seerhein Transparenz. Jusos, Junge Union, Grüne Jugend, Junge Liberale und linksjugend[’solid] haben am Donnerstag auf die Kritik seitens des Oberbürgermeisters reagiert und fordern jetzt einen Live-Stream vom nächsten „Runden Tisch“, der am am 27. Juni stattfinden soll. Vorbild könne die Schlichtung zu Stuttgart 21 sein, meint das junge Konstanz.

Jungens Konstanz kritisiert nicht Runden Tisch

„Zu keinem Zeitpunkt haben wir die Einrichtung eines Runden Tisches zur Problematik an der Seestraße und im Herosépark kritisiert“ schreiben die politischen Nachwuchsorganisationen. Weiter heißt es in einer Medienmitteilung: „Im Gegenteil: wir fordern nach dem Vorbild der Schlichtung zu Stuttgart 21 einen Runden Tisch, der der Öffentlichkeit offen und transparent zugänglich ist. Eine Einladung der Jugendorganisationen haben wir nicht einmal eingefordert.“

Live-Stream soll Transparenz schaffen

„Beim Runden Tisch am Montag war überdies leider auch keine Presseberichterstattung möglich“, so die Kritik. Um die Diskussion einem breiten Empfängerkreis zugänglich zu machen, regt das junge Konstanz eine Übertragung ins Internet an. Die Übertragung ins Internet biete auch Abwesenden die Möglichkeit, sich über den Stand der Diskussion zu informieren. Weiter heißt es in der Entgegnung an den OB: „Dadurch wäre gewährleistet, dass möglichst viele betroffene Bürgerinnen und Bürger den Diskussionsprozess verfolgen können.“

Keine Studierendenvertreter geladen

Außerdem sehen es die politischen Nachwuchsorganisationen offenbar als Versäumnis an, dass keine Studierenden zum Treffen am Montag dieser Woche eingeladen waren. „Wir bedauern zudem sehr, dass der Herr Oberbürgermeister offenbar eine wichtige, betroffene Interessensgruppe völlig vergessen hat: zum Runden Tisch am Montag waren keine studentische Vertreter der beiden Konstanzer Hochschulen eingeladen“, teilten die politischen Nachwuchsorganisationen mit.

Glasverbot als Vorgriff angeprangert

Weiter heißt es: „Wir bleiben bei der Kritik, dass durch den Erlass des Glasflaschenverbots vor der Zusammenkunft des Runden Tisches eben dieser an Substanz verloren hat.“

Ein Kommentar to “Junges Konstanz will Live-Stream vom zweiten „Runden Tisch“ zu Glasverbot”

  1. TB
    10. Juni 2011 at 00:27 #

    Einen Livestram wollen sie. Wie bei S21. Aha. Wurde eigebtlich die Ordensverleihung an den sprechenden Hosenanzug auch per Livestream übertragen? Bestimmt. Ist ja genaus wichtig wie die wichtigtuerischen Saufkinder. Damit auch „Abwesende“ sich ein Bild machen können. Also diejenigen, die aus dem gleichen Holz geschnitzt sind, wie die Saufkinder. Bräsig herumhocken und darauf warten, daß ihnen jemand was auf dem Silbertablett serviert. Und der OB macht mit. Unterwürfig hat er sich entschuldigt, Studenten (!) nicht eingeladen haben. Er soll sich lieber einmal bei den braven Bürgern entschuldigen, daß er überhaupt zu so einem runden Tisch geladen hat.

    Haben die Beteiligten eigentlich vergessen, worum es geht? Um Saufgelage, Randale, Vermüllung, Pöbeleien! Darüber wird also verhandelt! Ist ja prima. Wie geht’s in Zukunft weiter? Gesetze und Regeln gelten nicht mehr, wir verhandeln einfach alles! Sobald der Mob es wünscht, wird verhandelt!

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