Katamaran zwischen Konstanz und Friedrichshafen auf Kurs

Reederei zieht Bilanz nach sieben Monaten – Neuer Tarifaktionen brachten Städteschiff nach vorn

Konstanz/Friedrichshafen. Der Katamaran auf dem Bodensee ist aus dem Gröbsten raus. Mitten im August meldete die Katamaran-Reederei, dass das Städteschiff zwischen Konstanz und Friedrichshafen in diesem Jahr 235.000 Passagiere befördert hat. Diese Zahl war so gut, dass die Katamaran-Reederei eigens eine Zwischenbilanz nach sieben Monaten zog. Den Erfolgsmeldungen war ein Gezerre um den Katamaran vorausgegangen. Einige sprachen sich sogar dafür aus, die Städteverbindung ganz einzustellen. Die Reederei hatte darauf mit Anstrengungen im Marketing und attraktiveren Tarifen reagiert.

Plus bei den Passagierzahlen

„Die Fahrgastzahlen der Katamarane sprechen eine klare Sprache“, heißt es in einer Medienmitteilung der Reederei: In fast allen Monaten dieses Jahres lagen die Zahlen über dem Vorjahreswert – und das obwohl die Reederei bereits 2011 einen Fahrgastrekord eingefahren hat. Im Mai (+25%) und im Juli (+14%) waren die Zuwächse bei den Fahrgästen im Vergleich zum Vorjahr am größten. In den ersten sieben Monaten des Jahres nutzten über 235.000 Menschen die Schnellverbindung zwischen Friedrichshafen und Konstanz.

Sondertarife kommen an

„Wir freuen uns, dass wir mit unseren durchgehenden Tarifaktionen und günstigeren Zeitkarten immer mehr Fahrgäste an Bord begrüßen dürfen“, berichtet Reederei-Geschäftsführer Manfred Foss. Denn: Schon seit 1. Januar bietet die Reederei ununterbrochen Sondertarife an. Das Angebot reichte dabei vom „Kat-Ahoi-Ticket“ über das „Frühlings-Kat-Ticket“ bis hin zum aktuellen „14-Uhr-Ticket“.

Neue Angebote auch für Dauernutzer

Auch für Pendler und Vielfahrer hat sich das Angebot Anfang des Jahres stark verbessert. Neben günstigeren Monatskarten und Jahresabos kostet die Fahrt mit der „KatCard“ nur noch fünf Euro – das ganze Jahr über. „Mit den neuen Angeboten konnten wir die Zeitkarteninhaber um 30% steigern und bei den KatCard-Inhabern haben wir schon jetzt den Vorjahreswert weit überschritten“, berichtet Foss.

Friedrichshafener OB stellt sich hinter Kat

Auch Friedrichshafens Oberbürgermeister und stellvertretender Reederei-Beiratsvorsitzender Andreas Brand ist stolz über die Entwicklung der Schnellverbindung: „Der Katamaran hat sich längst zu einem touristischen Aushängeschild entwickelt und ist auch eine feste Säule im öffentlichen Personennahverkehr geworden. Es ist schön zu sehen, dass das bei immer mehr Menschen ankommt und sich die beiden Städte so immer stärker vernetzen.“

Lust auf die Nachsaison

Der Erfolg soll auch im letzten Jahresdrittel so weitergehen, kündigt Foss an. „Wir planen auch für den Herbst und Winter interessante Aktionen, um viele Menschen auf unsere Schiffe zu bekommen.“

Weitere Informationen über den Katamaran gibt es im Internet.

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