Kein Winterchaos nach Schneefällen

Daisy brachte dem Bodensee am Samstag kaum Schnee

Konstanz/Überlingen (wak) Alle warteten auf Daisy. Der Bodensee aber blieb vom für ganz Deutschland angekündigten Schneechaos verschont. Erst am Samstagabend setzte vorübergehend kurzeitig heftiger Schneefall ein. Bundes-, Land- und Kreisstraßen waren, so wie die B 31 bei Überlingen, binnen kürzester Zeit mit Schnee bedeckt. Der Räum- und Streudienst war aber im Einsatz. In der Nacht auf Sonntag waren die wichtigen Straßen wieder frei. Offenbar gab es auch keine Unfälle auf glatten Straßen.

Angekündigtes Schneechaos

Ein Winterchaos sollte Tief Daisy nach Deutschland bringen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatte empfohlen, Lebensmittel zu horten. Bürger sollten sich für mehrere Tage mit Lebensmitteln eindecken und für ausreichend Trinkwasser, Medikamente und Kerzen im Haus sorgen. Auch ein Stromausfall wurde nicht ausgeschlossen. Von unnötigen Autofahrten wurde abgeraten.

Viel weniger Winterchaos als erwartet

Pünktlich zum Wochenende kam Daisy mit etwas Verspätung dann auch tatsächlich und eine weiße Schneedecke hat sich über große Teile Deutschlands gelegt. So schlimm wie in Norddeutschland oder auch in Nordrhein- Westfalen kam es für die Menschen am Bodensee aber nicht. Tief Daisy brachte bundesweit zwar bis zu 30 Zentimeter Neuschnee, am westlichen Bodensee war es aber viel weniger Schnee und er kam auch erst am Samstagabend. Autofahrer sowie der Winterdienst hatten sich offenbar auf die Situation auch rechtzeitig eingestellt. Auch heute soll es nur noch wenig schneien.

Schnee reichte nicht mal für eine Schneeballschlacht

Die Zeit online berichtete über den Schneemangel am Bodensee und fragte: In ganz Deutschland liegt Schnee – in ganz Deutschland? Die weiße Pracht musste in Langenargen am Bodensee am Samstag zunächst noch per Lastwagen für einen sogenannten Schneeballschlacht-Weltcup angekarrt werden.

Lage auf zugefrorenem See brenzlig

Während die Straßen weitgehend vom Schnee frei sind und die Polizei am Sonntag auch von keinen größeren wetterbedingten Unfällen am Samstagabend oder in der Nacht berichtete, können sich die Menschen am See am Sonntag über die schönen Seiten des Winters freuen. In Heilgenberg heißt es Ski und Rodel gut. Für die kleinen reichen aber sogar schon kleinere Buckel. Nur Schlittschuhläufer sollten vorsichtig sein: Die Wasserschutzpolizei Reichenau rät an diesem Wochenende erneut vom Schlittschuhlaufen auf dem Gnadensee ab. Das mit Neuschnee bedeckte Eis sei dünn. Risse und Löcher sind unter dem Schnee auch nur schwer zu erkennen. Die Gefahr einzubrechen werde größer.

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