Keine Privatisierung des Konstanzer Klinikums

Stadt korrigiert Falschmeldung in der Tageszeitung Südkurier

Konstanz (wak) Für Verwirrung hatte eine Meldung in der Tageszeitung Südkurier gesorgt, in der behauptet wurde, die Stadt verhandle mit privaten Krankenhausbetreibern. Die Stadt Konstanz sah sich veranlasst, die Meldung, die Stadt verhandle mit privaten Kliniken, zu dementieren. Gesucht werde vielmehr nach einer kommunalen Lösung, stellte Konstanz klar. Ob die noch möglich ist, versuchen die Kliniken im Kreis Konstanz derzeit herauszufinden. Problematisch ist die finanzielle Situation vor allem der HBH-Kliniken mit dem Singener Krankenhaus. Aber auch das Konstanzer Klinikum schreibt rote Zahlen. Mit einer Zusammenarbeit der Kliniken im Kreis und einiger Veränderungen könnte die wirtschaftliche Situation der Häuser möglicherweise verbessert werden.

Früherer Singener Chefarzt angeblich Quelle der falschen  Behauptung

Laut Südkurier vom 26.02.2010 behauptete der Singener Stadtrat und frühere Chefarzt der Chirurgie am Singener Krankenhaus Dieter Rühland, Konstanz verhandele mit den Röhn-Kliniken und Asklepios über eine Privatisierung des Konstanzer Klinikums. Diese Aussage ist falsch, stellte jetzt die Stadt klar.

Konstanz unterstellt dem Mediziner böse Absicht

Von Konstanzer Seite seien weder mit den Röhn-Kliniken noch mit Asklepios Gespräche geführt worden. Konstanz sei nach wie vor an einer kommunalen Lösung für die Zusammenarbeit der Kliniken interessiert und erfüllt sämtliche Voraussetzungen für eine solche Lösung. Die Äußerung von Dieter Rühland werde als Versuch gewertet, die Verhandlungen über eine kommunale Kreislösung zu erschweren, heißt es in einer Stellungnahme seitens der Stadt.

Foto: Klinikum Konstanz

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