Keine Rettung von Tourengänger am Alpstein

Vermisster 21-Jähriger am Donnerstagnachmittag im Alpsteingebiet tot geborgen

Alpstein Der 21-jähriger Tourengänger, der seit Mittwoch vermisst worden ist, ist am Donnerstagnachmittag in unwegsamem Gelände beim sogenannten Hochhus im Alpstein tot geborgen worden. Das teilte die Polizei mit. Der 21-Jährige war alleine in den Bergen unterwegs. Der Vermisste wurde während einer Suchaktion von einem Hubschrauber aus entdeckt.

Tourengänger galt als erfahren

Der 21-jährige vermisste Tourengänger ist am Donnerstagnachmittag kurz nach 16 Uhr im unwegsamen Gelände beim Hochhus von der Crew des Polizeihelis gesichtet worden. Bei dem 21-Jährigen handelte es sich nach Angaben der Polizei um einen erfahrenen Tourengänger, der oft alleine unterwegs war. In einem Blog stand heute zu lesen: „Die Verhältnisse im Alpstein sind derzeit heikel, insbesondere in schattigen Felspassagen und auf Gras.“ Bergfreunde trauern heute um den 21-Jährigen im Netz.

Der Alpstein gehört seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu den Gebieten der Alpen, die touristisch am intensivsten genutzt werden. Ein dichtes und gut ausgebautes Weg- und Gasthausnetz locken jährlich Abertausende von Erholungssuchenden und Bergsportbegeisterten in das Säntisgebiet. Nicht selten werden die Gefahren der Berge unterschätzt oder führen unangepasste Ausrüstungen zu schweren Unfällen. Einen traurigen Höhepunkt erreichte die Unfallbilanz im Jahre 1935, als neun junge Bergsteiger im kleinen Alpsteingebiet tödlich verunglückten, heißt es in einer Mitteilung über eine Sonderausstellung „Bergrettung. 100 Jahre Rettungskolonne Appenzell“ im Museum Appenzell.

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