„Keine Stellungnahme bei mir erfragt“

Karin Göttlich weist heutigen Südkurier-Bericht zurück

Konstanz (wak) Karin Göttlich, Mitglied der Bürgerinitiative „Nein-zu-Klein-Venedig“, hat heute einen Bericht in der Konstanzer Ausgabe des Südkurier als unrichtig zurückgewiesen. Offenbar will sich Karin Göttlich nicht gegen Günther Schäfer, den Sprecher der Initiative, ausspielen lassen.

Eine Initiative – zwei Stimmen?

Im Südkurier war heute wörtlich zu lesen: „Wirbel gibt es unterdessen um die Zukunft der Initiative ,Nein zu Klein-Venedig‘. Sprecherin Karin Göttlich sprach von einer Auflösung. Die bisherige Idee, an einer Alternativplanung mitzuwirken, sei angesichts der Finanzlage der Stadt hinfällig.“ Ihr Sprecherkollege Günther Schäfer habe gegenüber dem Südkurier dagegen erklärt, das Thema sei bei weitem noch nicht abgehakt, und man wolle weitermachen, schreibt der Südkurier weiter.

Südkurier fragte nicht bei Karin Göttlich nach

Karin Göttlich stellte jetzt klar: „Zum heutigen Südkurier-Artikel möchte ich berichtigen: Meine  Aussage im  heutigen Artikel  zur Initiative entbehrt jeglicher Grundlage. Weder bin ich Sprecherin der Initiative noch habe ich die zitierte Aussage gemacht.“ Der Verfasser des Artikels habe eine sogenannte Stellungnahme weder bei ihr erfragt,  noch um Bestätigung angesucht. „Manchmal muss man einfach nicht glauben was im SK steht.“

Karin Göttlich sprach nicht von „Auflösung“

Der Südkurier hatte sich offenbar auf eine E-Mail von Karin Göttlich bezogen, in der es hieß: „Nachdem der Bürgerentscheid die Arbeit unserer Gruppe ,Nein zu Klein-Venedig’ überwältigend bestätigt hat, und durch die vom Regierungspräsidium verhängten Sparmaßnahmen auch in weiter Sicht wohl keine Möglichkeit zum Bau einer Musikhalle o.ä. gesehen werden kann, ist im Prinzip unsere Arbeit getan”. Karin Göttlich schrieb weiter: „Nachdem aber sehr viele aus der Gruppe doch an weiteren Treffen interessiert seien, hat die Initiative am Mittwoch, 9. Juni, um 19.30 Uhr wieder einen Raum im ,Hotel Zeppelin‘ reserviert.“ Bei dem Treffen soll es darum gehen, ob Interessierte möglicherweise einen Bürgerstammtisch gründen.

See-Online hatte die E-Mail erhalten und vor einigen Tagen aus der Mitteilung zitiert:

http://www.aktuelles-bodensee.de/2010/05/17/letztes-treffen-der-konstanzer-burgerinitiative-im-juni/

2 Kommentare to “„Keine Stellungnahme bei mir erfragt“”

  1. dk
    20. Mai 2010 at 13:49 #

    Ein Wettbewerb zwischen Politik und Medien kündigt sich an: wer zuerst glaubwürdig wird, hat verloren.

  2. dk
    20. Mai 2010 at 20:09 #

    …Ihr Sprecherkollege Günther Schäfer habe … erklärt, das Thema sei bei weitem noch nicht abgehakt,…
    —————–
    Hr. Schäfer hat Recht, weil sehr viele Themen der Stadtpolitik monatelang angesprochen worden sind: Verkehr, Naturschutz, Finanzierungs-Möglichkeiten, Steuergeld-Verwendung, Zukunfts-Investitionen, Zentrums-Prinzip, Parkplätze usw.

    Alle Themen gab es in den Medien schon vor dem KuK seit vielen Jahren und wird es ohne KuK weiterhin geben. Es gibt sicher ruhigere Orte mit Internet-Anschluss (mind. DSL) auf dieser Welt.

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