Klinik-Fusion im Kreis Konstanz: Arbeitnehmer an Bord

Verhandlungskommission will die Beschäftigten mitnehmen – Offenheit gegenüber Mitarbeitern

Kreis Konstanz. In Vorbereitung auf die geplante Kreisholding der Krankenhäuser hat ein erstes Treffen der sogenannten „Verhandlungskommission Arbeitgeber/ Arbeitnehmer“ stattgefunden. Die rund 20-köpfige Gruppe, die aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern aller beteiligten zukünftigen Holdingpartner sowie aus Gewerkschaftsvertretern besteht, will sich fortan regelmäßig treffen. Ziele es, frühzeitig alle Themen zu erörtern, welche die Überleitung der Arbeitnehmer in die geplante Holding betreffen könnten. Das teilten die Holdingpartner in einer gemeinsame Pressemitteilung mit. Erst kürzlich hatte der Konstanzer Stadtrat Jürgen Puchta (SPD) den Antrag gestellt, dass Vertreter des Personalrats wieder an allen Sitzungen des Stiftungsrats teilnehmen dürfen. Puchtas Ratskollegen waren einverstanden.

Themen Kündigungsschutz und Versetzungen

Themen, mit denen sich die Verhandlungskommission zukünftig intensiv auseinandersetzen will, sind der Kündigungsschutz, das Verfahren bei Versetzung, die Weitergeltung des Tarifvertrags oder das Verfahren bei Änderung des Leistungsspektrums sowie eine mögliche Gestaltung der Betriebsrätestruktur.

Transparenz für Arbeitnehmer

„Grundsätzlich sind sich die Verhandlungspartner einig, dass sie die kreisweite kommunale Lösung wollen und signalisierten ihre Bereitschaft, daran konstruktiv mitzuarbeiten“, heißt es in der Pressemitteilung. Die erste Gesprächsrunde sei von einer vertrauensvollen Atmosphäre und Offenheit geprägt gewesen. „Diese Offenheit will man auch gegenüber den Arbeitnehmern gewährleisten“, heißt es weiter. Deswegen wolle die Verhandlungskommission zukünftig fortlaufend über den Sachstand und ihre Verhandlungsergebnisse informieren.

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