Kliniken im Kreis Konstanz erhalten fast 50 Millionen Euro Fördermittel

Gesundheitsministerin Monika Stolz: „Land steht zu seiner Verantwortung für die Krankenhäuser“

Klinikum KonstanzKonstanz. Der Weg für den Neubau am Konstanzer Klinikum ist frei. Das Land fördert den Erweiterungsbau und den Neubau und Umzug des Vincentius-Krankenhauses. Diese richtig gute Nachrichten hat der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Hoffmann den Konstanzern überbracht.  

Rund 50 Millionen Euro für den Kreis Konstanz

„Die Landesregierung steht zu ihrer Verantwortung für die Krankenhäuser“, sagte Gesundheitsministerin Monika Stolz am Dienstag. Der Ministerrat stimmte dem Vorschlag des Sozialministeriums zu, die Kliniken im Kreis Konstanz mit rund 50 Millionen Euro zu fördern. Am Klinikum Konstanz wird der Erweiterungsbau für Operationssäle, die Patientenannahme mit Notfallversorgung, die Radiologie und Unfallchirurgie mit 35,4 Millionen Euro finanziell unterstützt. 12,9 Millionen Euro stehen für das Vincentius-Krankenhaus zur Verfügung. Das gesamte Vincentius-Krankenhaus wird mit 60 Planbetten einschließlich der erforderlichen Arztdiensträume, orthopädischer Untersuchungsräume, Physiotherapietechnik und eigenem Eingangsbereich errichtet. Gemeinsam mit dem Klinikum Konstanz werden Betriebsstellen wie Zentralsterilisation, Operationsbereich, Ver- und Entsorgungsbereiche gemeinsam errichtet und genutzt. „Ich bin zuversichtlich, dass damit die stationäre Krankenhausversorgung in Konstanz sowie im gesamten Landkreis weiter verbessert wird“, so die Ministerin.

Bekenntnis zu Konstanzer Kliniken

Mit den Erweiterungsbauten werde ein wichtiger, zukunftsweisender Schritt getan, um die Leistungsfähigkeit und Attraktivität des Hauses grundlegend zu verbessern. Die Ministerin erklärte: „Mit der Förderung unterstreicht das Land einerseits die Bedeutung des Klinikums Konstanz und des Vincentius-Krankenhaus. Andererseits bringt das Land mit der Förderung aber auch seinen festen Willen zum Ausdruck, Verantwortung für ein gutes, modernes und auf die Zukunft ausgerichtetes Krankenhauswesen in unserem Land zu tragen.“ Im vergangenen Jahr standen für die Förderung von Krankenhausbaumaßnahmen beachtliche Summen bereit. 340 Millionen Euro stellte das Land zur Verfügung. Diese dienen insbesondere der Deckung der jährlichen Pauschalförderung der Krankenhäuser wie auch der Finanzierung der Ausgaben des Jahreskrankenhausbauprogramms 2009. Hinzu kamen Fördermittel aus dem so genannten Konjunkturprogramm II für Infrastrukturmaßnahmen und damit auch für den Krankenhausbau. Aus diesem Programm standen und stehen für die Krankenhäuser inklusive der Kofinanzierung des Landes und der Kommunen rund 174 Millionen Euro zur Verfügung.

Foto: Klinikum Konstanz

Ministerin spricht von vorbildlichen Krankenhausstrukturen

Die Ministerin sagte: „Die Krankenhauslandschaft in unserem Land wird hiervon ganz wesentlich profitieren. Es werden nicht nur optimale Bedingungen für eine gute Krankenhausversorgung geschaffen, diese Mittel schaffen auch moderne und zukunftssichere Arbeitsplätze.“ Weiter sagte Stolz: „Auch in diesem und im kommenden Jahr werden ausreichend Mittel für die Krankenhausförderung zur Verfügung stehen. So werden dieses Jahr 337 Millionen Euro und 2011 rund 332 Millionen Euro für die Förderung der Krankenhäuser zur Auszahlung kommen.“ Stolz betonte, dass durch den gezielten Einsatz der Landesmittel in der Vergangenheit in Baden-Württemberg vorbildliche Krankenhausstrukturen geschaffen werden konnten. „Nicht zuletzt deshalb konnte sich die Krankenhausversorgung in Baden-Württemberg im Bundesvergleich einen Spitzenplatz erobern“, sagte die Ministerin.

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